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Jahresabschluss beim Spitzenreiter: Regensburg hofft im "Highlightspiel" auf Eichinger

kicker

Das Jahr war ein schwieriges für Regensburg. Im Mai verabschiedete sich der Jahn abgeschlagen als Letzter aus der 2. Bundesliga, doch anstatt eine Etage weiter unten den sofortigen Wiederaufstieg anzugehen, schlitterten der Klub erneut in den Tabellenkeller. Zum Jahresabschluss wartet auf die Regensburger eine finale schwere Prüfung, am Freitag (19 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es zu Spitzenreiter Cottbus - ein "Highlightspiel", findet Trainer Michael Wimmer.

"Eine tolle Atmosphäre, Flutlichtspiel im Stadion der Freundschaft - was gibt es Schöneres?", blickte Wimmer voraus. "Ich habe Megabock auf dieses Spiel und hoffe, ich kann die Jungs damit anstecken." Regensburg wolle in der Lausitz mutig und mit viel Leidenschaft auftreten, und im letzten Spiel vor Weihnachten noch einmal "alles, was man hat, auf dem Platz" lassen, gibt der Trainer die Richtung vor.

Müller fehlt erkrankt - Eichinger kehrt zurück

Durch den jüngsten Heimsieg gegen Waldhof Mannheim (3:0) hat sich die Lage in der Oberpfalz tabellarisch etwas entspannt, vier Punkte Vorsprung hat der SSV aktuell auf die Abstiegsränge. Nicht viel, wie Wimmer weiß: "Wir haben jetzt ein bisschen Luft, aber nicht viel in dieser engen Liga. Wir brauchen auf jeden Fall noch Punkte, jeder Sieg ist extrem wichtig, aber auch extrem hart."

Auch personell hat das Regensburger Trainerteam wieder "die Qual der Wahl". Oscar Schönfelder wird nach seiner überstandenen Knie-Verletzung links hinten wieder zur echten Alternative, Nick Seidel kehrt nach Rotsperre aus dem Spiel gegen Rostock (0:3) ohnehin zurück. Zwar wird Philipp Müller in Cottbus erkrankt pausieren, doch in Noel Eichinger dürfte dafür Regensburgs wichtigster Offensivakteur zurückkehren. Der Top-Scorer (5 Tore, 4 Assists) des Jahn fehlte jüngst mit einem Infekt, nach den letzten Untersuchungen sind der Spieler selbst wie auch sein Trainer "guter Dinge, dass er in den Kader zurückkehrt".

Seibold: "Auf diesen Moment fiebert man hin"

Und dann ist da noch Jakob Seibold. Das 19-jährige Eigengewächs, seit der U 15 bei den Regensburgern, reiste bereits im Sommer mit ins Trainingslager und stand beim Heimsieg gegen Mannheim erstmals im Profi-Kader, blieb aber noch ohne Einsatz.

Nun wird der zentrale Mittelfeldspieler, der mit 15 Scorer-Punkten (6 Tore, 9 Vorlagen) in 20 Bayernliga-Einsätzen für die zweite Mannschaft auf sich aufmerksam machte, mit einem Profivertrag belohnt. "Auf diesen Moment fiebert man hin", freute sich Seibold, er wolle sich "mit Trainingsleistungen und Geduld Einsätze und Kaderplätze verdienen".