Fehlercode: %{errorCode}

Luginger vor dem Duell der Gegensätze: "Alles spricht für Rostock"

kicker

Elf Spiele dauert die Sieglosserie des 1. FC Saarbrücken nach dem 2:2 gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim nun schon an. Letztmals konnten die Blau-Schwarzen am siebten Spieltag den Rasen mit drei Punkten verlassen. Beim 2:1 gegen das abgeschlagene Schlusslicht Schweinfurt traf Kai Brünker doppelt. Vor Weihnachten droht dem FCS sogar das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz.

Lediglich zwei Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Interimstrainer Jürgen Luginger, der in seinen drei Spielen an der Seitenlinie nur einen Zähler einfahren konnte, noch auf Erzgebirge Aue auf dem ersten Abstiegsrang. Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es ausgerechnet zu Hansa Rostock. Die Kogge legte zuletzt ebenfalls eine Serie hin - aber im positiven Sinne. "Alles spricht für Rostock", weiß deshalb auch Luginger angesichts neun ungeschlagener Spiele in Folge für den Traditionsklub von der Ostsee.

Zieht man die letzten elf Spiele zu Rate, fuhr Hansa seit Ende September ganze 17 Zähler mehr als der FCS ein. Von einer "wahnsinnig schweren Aufgabe" spricht Luginger vor dem Duell der Gegensätze. Die "kleine Chance" wolle man aber natürlich nutzen, um den Bock umzustoßen.

Problem Chancenwucher: "Der Ertrag ist einfach zu wenig"

Großes Manko der Saarländer zuletzt: Die eigene Chancenverwertung. "Der Ertrag ist einfach zu wenig", betont der Interimstrainer. Im Heimspiel gegen Hoffenheim verzweifelte seine Mannschaft regelmäßig an Gäste-Keeper Lukas Petersson und vergab in Person von Topscorer Florian Pick (zehn Tore, sechs Assists) auch einen Elfmeter. Im Ostseestadion erwartet seine Mannschaft nun ein ganz anderes Spiel: "Rostock ist physisch sehr stark, spielt oft Eins-gegen-eins über den ganzen Platz. Wir müssen uns auf einen harten Fight einstellen und können nicht so viel Fußball spielen wie gegen Hoffenheim."

Wichtig sei es entsprechend zunächst, defensiv einen "sehr kompakten Auftritt" hinzulegen, so Luginger. Vorne wird gegen die mit erst 18 Gegentreffern beste Defensive der Liga dann die zuletzt fehlende Effizienz gefragt sein. "Die Anzahl an Chancen stimmt, die Anzahl an Toren leider nicht. Wir wissen, dass wir jetzt einfach mal einen Lucky Punch setzen müssen", erklärt Außenverteidiger Calogero Rizzuto, der gegen Hoffenheim mit einem Assist (kicker-Note 2,0) zu überzeugen wusste: "Jetzt brauchen wir Zählbares."