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Mit Tipps von Hasebe: Shiogai soll’s für Wolfsburg sein

kicker

Beim Spiel am Mittwochabend gegen den FC St. Pauli (2:1) war prominenter Besuch in der Wolfsburger Volkswagen-Arena. VfL-Meisterspieler Makoto Hasebe war in der alten Heimat zu Gast, nach dem Spiel stand er zusammen mit seinem japanischen Landsmann Joel Chima Fujita in der Mixed Zone.

Zuvor war Hasebe schon herzlich von den Wolfsburger Verantwortlichen empfangen worden, bei den Gesprächen ging es auch um einen potenziellen Neuzugang: Kento Shiogai vom NEC Nijmegen. Mit zusätzlichen Tipps des 41-jährigen Hasebe, der von seinem Landsmann geschwärmt haben soll, ist beim VfL nach kicker-Informationen nun klar: Der 20-jährige Angreifer aus der Eredivisie soll kommen.

Die Verhandlungen mit Shiogai und dessen Vertretern haben schon vor geraumer Zeit stattgefunden. Der Angreifer, der in zwölf Ligaspielen in dieser Saison sieben Tore erzielte, will nach Wolfsburg, der Abschluss könnte schon in Kürze erfolgen. Und ist in der Umsetzung nach kicker-Informationen nicht so kompliziert, soll der Spieler doch über eine Ausstiegsklausel verfügen. Die Ablöse soll im Bereich der zehn Millionen Euro liegen. Einziger Haken wäre, dass es noch andere Interessenten am Japaner gibt.

Ajer darf nicht, Cresswell wird teuer

Mit Shiogai auf der Zielgeraden, davon kann bei der gewünschten Defensiv-Verstärkung noch keine Rede sein. Innenverteidiger Kristoffer Ajer würde gerne nach Wolfsburg kommen, nach aktuellem Stand gibt der FC Brentford den Norweger aber nicht frei. Beim Engländer Charlie Cresswell geht es derweil um ein gewaltiges Gesamtpaket an Ablöse (im Gespräch sind rund 18 Millionen Euro) und Gehalt. Von den Qualitäten des 23-Jährigen sind die Niedersachsen überzeugt, auch er hat signalisiert, sich einen Wechsel grundsätzlich vorstellen zu können. Jedoch gibt es zahlreiche Mitbewerber um den Briten, der beim FC Toulouse in der aktuellen Ligue-1-Saison in 17 Spielen drei Tore erzielt hat.

Skov Olsen nach Glasgow, auch Vavro darf gehen

Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Heidenheim wird es der VfL drei Tage nach dem Heimerfolg über St. Pauli noch ohne zusätzliche Verstärkung richten müssen. Ein Abgang hingegen steht bevor: Andreas Skov Olsen soll mit Kaufoption an die Glasgow Rangers verliehen werden. Auch Denis Vavro darf den Klub verlassen, sollte es mit einem Zugang in der Abwehr funktionieren.