"Mit der Leistung des Schiedsrichters konnte man am Sonntag nicht zufrieden sein, wie Videosequenzen bei einigen (spielentscheidenden) Szenen zeigen", begründete der TSV Hartberg am Dienstagabend seine Entscheidung, Protest gegen das Urteil der Bundesliga einzulegen. Der Strafsenat hatte Cheftrainer Manfred Schmid ursprünglich wegen Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung für das anstehende Heimspiel gegen den LASK gesperrt.
Bei Schmid waren am Sonntag nach dem Schlusspfiff die Emotionen hochgegangen. Verständnis für die Reaktion vor Schiedsrichter Daniel Pfister hatte er unmittelbar danach nicht: "Ich habe die Rote Karte bekommen für nichts. Es war kein hitziges Wortgefecht, es war die Intensität, mit der ich auf ihn zugekommen bin. Ich habe ihn nicht beleidigt oder beschimpft. Heute sind sehr fragwürdige Dinge passiert."