Fehlercode: %{errorCode}

Nicht nur WM-Träumer Itten: Ganz Düsseldorf geht "an die Leistungsgrenze"

kicker

Ein 2:1 gegen Fürth zum Abschluss der Hinrunde, ein 1:0 gegen Bielefeld zum Auftakt in die Rückrunde: Erstmals in dieser Saison hat Düsseldorf zwei aufeinanderfolgende Zweitliga-Siege eingefahren. Ein Umstand, der auch Markus Anfang glücklich machte: "Wir haben jetzt zwei Heimsiege hintereinander - ich weiß, da ist die Winterpause dazwischen, aber trotzdem sind es zwei Heimsiege hintereinander", zeigte sich Fortunas Coach bei Sky zufrieden.

Wenngleich beidseitig bis in die Schlussphase die Null gestanden hatte, sprach Anfang im Nachgang von einem "hochverdienten" Heimerfolg, für den alle Fortunen "an die Leistungsgrenze" gegangen seien. "Es sind für mich genügend Chancen gewesen, um das Spiel schon früher auf den Weg zu bringen", erklärte der 51-Jährige.

Mislintat hat keine Zweifel an Itten-Verbleib

Eine dieser "genügend Chancen" hatte Cedric Itten vergeben, der in der siebten Minute noch knapp über das Bielefelder Gehäuse geköpft hatte. Für seinen Torjäger und späteren Siegtorschützen war Anfang dennoch voll des Lobes: "Er arbeitet viel für die Mannschaft, versteckt sich nicht und will die Bälle haben, und am Ende wird das belohnt."

Sieben Mal netzte der 29-Jährige in dieser Spielzeit nun bereits für die Fortuna ein - der Traum von der WM-Teilnahme mit der Schweiz im Sommer lebt weiter. Erst kürzlich hatte er betont, dass dies sein "großes Ziel" sei und er dafür "alles tun" werde.

Zweifel daran, dass der Stürmer den Zweitligisten zugunsten dieser Vision im Winter verlassen könnte, bestehen derweil nicht: "Da bin ich ganz, ganz ruhig", stellte Sportvorstand Sven Mislintat klar. "Cedi weiß ganz genau, was er an uns hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Und ich glaube auch, dass man bei Fortuna Düsseldorf auf den WM-Zug der Schweiz aufspringen kann."

Der Matchwinner selbst, den gleich drei Gegenspieler nicht am entscheidenden Kopfball hatten hindern können, freute sich auch darüber, dass seine "Geduld" letztlich belohnt worden war: "Ich musste sie heute bis zum Schluss aufbringen und habe die Chance dann genutzt. Umso schöner können wir den Sieg heute feiern."

Kastenmeier bremst die Euphorie

So groß die Euphorie über den erfolgreichen Jahresstart auch ist, so wichtig wird es für die Düsseldorfer sein, den Fokus zu wahren, "denn es war das erste Spiel von 17", merkte etwa Florian Kastenmeier an, der "allen für diese Leistung" seinen "Respekt" zollte.

Weiter geht es für den neuen Tabellen-14. am nächsten Wochenende in Hannover (Samstag, 13 Uhr), wo die erste Mini-Serie dieser Saison im Optimalfall auf drei Siege ausgebaut werden soll.