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Ob Ausland oder "15.30 Uhr": Eichner entspannt und völlig offen

kicker

Noch fünf Spiele, dann geht die Zeit von Christian Eichner beim KSC zu Ende. Seine Hoffnung sei, mit seiner Mannschaft seine Abschiedstournee durch die Liga in der Schlussphase der Saison "total zu genießen", er schränkte aber auch gleich ein: "Mir wird das nicht gelingen", meinte Eichner etwas wehmütig, "vielleicht dann gegen den VfL", blickte er auf seine letzte Partie, das Heimspiel gegen Bochum voraus.

„Wir sind nach wie vor so heiß, die letzten fünf Spiele maximal erfolgreich zu sein.“ (Christian Eichner)

Vorher warten auf die Badener äußerst knifflige Aufgaben, beginnend mit dem Auswärtsspiel in Elversberg geht es mit Hannover (H), Darmstadt (H) und Paderborn (A) gegen vier der aktuellen fünf Topteams der Liga. "Wir sind nach wie vor so heiß, die letzten fünf Spiele maximal erfolgreich zu sein", sagte er, willens, es allen Gegnern so schwer wie möglich zu machen.

Immer noch gerührt zeigte sich der 43-Jährige darüber, dass seine Schützlinge beim 4:1 gegen Bielefeld quasi als Reaktion nach der feststehenden Entscheidung, dass im Sommer für ihn am Wildpark Schluss sei, "für ihn" gespielt haben. Das habe er so wahrgenommen und das mache immer noch etwas mit ihm, so Eichner.

Auch berichtete er von vielen positiven Reaktionen aus dem Umfeld des Vereins auf seine Arbeit in den vergangenen mehr als sechs Jahren. Seit der Abschied feststehe, vergehe kaum ein Tag, an dem "mir Leute nicht 'Danke' sagen. Welcher Cheftrainer darf das denn von sich behaupten, wenn er mal den Klub wechseln muss", sagte Eichner nicht ohne Stolz - und ohne auf die von mehr als 8.000 Menschen unterzeichnete Petition gegen seine Freistellung einzugehen.

"Wäre töricht, etwas auszuschließen": Eichner über ein zukünftiges Engagement

Apropos Wechsel: Wohin ihn sein Weg in der Zukunft führen und wann dies sein werde, wisse er nicht. "Das liegt ja nicht immer nur an mir." Er könne sich durchaus auch vorstellen, künftig im Ausland zu arbeiten. "Ich habe mich nie örtlich beschnitten" und "es wäre ja töricht, irgendetwas auszuschließen".

Er wiederholte aber auch, dass er an einem Engagement bei einem Bundesligaverein Interesse hätte. "Dass es mein Wunsch war und mein Wunsch ist, irgendwann mal, bevor sie die Uhrzeiten auch noch verändern, um 15.30 Uhr zu beginnen, das habe ich ja öfters mal gesagt. Aber auch das kommt oder kommt nicht. Da bin ich total entspannt nach all den Jahren", erklärte der KSC-Coach, um dessen Nachfolge sich Spekulationen um Lukas Kwasniok ranken.