Trotz zeitweiser Nichtberücksichtigung durch Trainer Patrick Rahmen zeigt sich Pajtim Kasami kämpferisch. Seine Reaktion: sich noch mehr ins Rampenlicht spielen. Nach seinem Freistosstreffer in Luzern suchte er demonstrativ die Umarmung mit Rahmen.
Im Klub-TV äusserte sich nun auch Rahmen zur Situation. "Es ist wichtig, wir müssen uns gegenseitig vertrauen. In unserer Situation sowieso", betonte der Coach. Er fügte hinzu: "Vertrauen heisst aber nicht immer, dass alles positiv und man in einer Wohlfühloase ist. Sondern dass man ein Grundvertrauen hat, um auch Kritik so anzunehmen, dass man besser wird - und nicht, dass es destruktiv, persönlich ist."
Rahmen erläuterte zudem die spezielle Arbeit mit Kasami: "Er hat lange nicht mehr gespielt und hatte zuletzt ein bisschen Mühe mit Rhythmuswechseln, was aber völlig normal ist." Um Kasamis Spielfitness zu verbessern, habe man im Training verstärkt auf Wechselbelastungen geachtet. "Das hat er in den letzten zwei, drei Wochen sehr gut gemacht", lobte Rahmen.
Die intensive Zusammenarbeit zwischen Trainer und Spieler scheint Früchte zu tragen. Kasamis Leistungssteigerung könnte für den FC Winterthur im Kampf um den Klassenerhalt von entscheidender Bedeutung sein.