Obwohl sich bei Henry Rorig der Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung nicht bestätigen konnte, hatte der Rechtsverteidiger bei seinem Comeback bei der 1:3-Niederlage gegen Wehen Wiesbaden nur wenig Grund zu Freude: "Das zweite Tor hat uns gekillt, das war zu einfach. Nach dem 1:1 hatten wir trotz der Unterzahl noch gute Aktionen. Wir hätten es verdient gehabt, hier einen Punkt zu holen", sagte Rorig bei rbb24.
Zur Pause wurde der 25-Jährige für Leon Guwara eingewechselt und traf kurz darauf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer (63.). Trotz der Pleite ist er erleichtert, wieder Fußball spielen zu dürfen: "Ich bin froh, dass ich jetzt wieder zurück auf dem Platz bin."
In 14 Spielen verpasste Rorig in dieser Saison keine einzige Minute, ehe er Ende November eine Zwangspause einlegen musste. "Ich hatte mehrere Untersuchungen, bei den ersten kam schon heraus, dass ich eigentlich nichts am Herzen habe", erklärte der Verteidiger in der Lausitzer Rundschau.
Rorig über seine negativen Erfahrungen
In drei Partien fehlte Rorig wegen des Verdachts, Probleme am Herzen zu haben, was ihn vor allem psychisch belastet hat: "Du kriegst dann tausend Nachrichten, jeder wünscht dir gute Besserung, aber an sich hast du ja gar nichts. Das hat mich ein wenig belastet", verriet der Abwehrspieler.
Nun steht der Rechtsverteidiger den Lausitzern wieder zur Verfügung, die mit einem Sieg am Freitagabend gegen Jahn Regensburg die inoffizielle Herbstmeisterschaft feiern könnten.