Der FC Lausanne-Sport ist mit der Verpflichtung von Omar Janneh rein finanziell ein gewisses Risiko eingegangen. Die Ablösesumme soll gemäss diversen Medienberichten bei rund zwei Millionen Franken gelegen haben. Sportchef Stéphane Henchoz erklärte gegenüber blue Sport, dass Janneh schon länger auf dem Radar des Klubs gestanden habe und man den Transfer trotz des hohen Preises unbedingt realisieren wollte. Er betonte, dass der junge Spanier ein grosses Entwicklungspotenzial besitze und man ihm in Lausanne die Zeit geben wolle, sich an Land und Liga zu gewöhnen.
Henchoz hob zudem hervor, dass Janneh den Wert der Schweizer Liga gut einschätze. Der Stürmer wisse, dass die Super League eine "interessante Plattform" für seine weitere Entwicklung und mögliche nächste Karriereschritte sei. Für den Verein sei es wichtig, nicht nur sportlich zu profitieren, sondern auch langfristig wirtschaftlich - etwa durch die Entwicklung junger Talente, die später mit Gewinn weiterverkauft werden könnten.
"Für unseren Klub ist es auch wichtig, Geld zu verdienen. Momentan haben wir sechs ausgeliehene Spieler. Es ist wichtig, dass wir eigene Spieler haben. Auch junge Spieler, die zu uns kommen, sich bei uns weiterentwickeln und so dem Klub helfen können, indem sie Tore schiessen", so der ehemalige Liverpool-Verteidiger.
Der Neuzugang konnte bereits in seinem ersten Spiel für die Waadtländer seine Qualitäten unter Beweis stellen. Beim Rückrundenauftakt gegen BSC Young Boys traf der Stürmer kurz nach seiner Einwechslung zum 3:1.