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Stergiou wechselt vom VfB nach Heidenheim

kicker

Vor der Partie gegen Frankfurt vermeldete Alexander Wehrle die Stuttgarter Transferarbeit für beendet. Das Transferfenster sei für den Vorstandsvorsitzenden und dessen Klub geschlossen. Es war wohl eher gekippt, denn einer geht noch. Leonidas Stergiou wechselt zum 1. FC Heidenheim.

Anfang Januar legte der VfB noch sein Veto ein

Ein Transfer, der eigentlich schon zum Jahreswechsel geplant war. Dann folgte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth den Bedenken von Trainer Sebastian Hoeneß, dass man in der Abwehr aktuell etwas dünn besetzt wäre, und ließ den Transfer ruhen. Mit Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez, die beide wegen langwieriger Oberschenkelprobleme schon seit Dezember ausfallen, dem von Rückenproblemen geplagten Finn Jeltsch sowie dem zum Restart in die Saison erkrankten Ameen Al-Dakhil fielen gleich vier Innenverteidiger aus. Stergiou musste bleiben.

Mittlerweile sind Jeltsch, der auch schon gesielt hat, Al-Dakhil, Zagadou und Jaquez auf dem Weg zurück. Und Stergiou ist in Heidenheim, wo der ursprünglich auf der rechten Abwehrseite beheimatete Abwehrmann um seine Chance auf die WM-Teilnahme mit der Schweiz in Übersee kämpft. Mit Josha Vagnoman, Lorenz Assignon und Pascal Stenzel ist der Traditionsklub von 1893 auf dieser Position überbesetzt.

Mittlere sechsstellige Leihgebühr, keine Kaufoption

Heidenheim suchte dringend Verstärkung für den Kampf um den Klassenerhalt, der sich nach der jüngsten 1:2-Niederlage beim FSV Mainz 05 weiter verschärft hat. Der Klub ist mittlerweile auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, hat aber noch alle Chancen, nachdem die Konkurrenz mit dem FC St. Pauli, Mainz oder auch dem FC Augsburg und Hamburger SV in Schlagdistanz ist.

"Mit Leonidas Stergiou gewinnen wir einen Spieler für unsere Abwehr hinzu, der die Bundesliga genau kennt und, trotz seines nach wie vor jungen Alters, schon über beachtliche Erfahrung verfügt", erklärt FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald und ergänzt: "Wir sind überzeugt davon, dass Leo uns in der aktuellen herausfordernden Situation mit seiner fußballerischen Qualität sowie seiner Einstellung auf dem Platz sofort weiterhelfen kann."

Stergiou, der im Sommer 2023 vom FC St. Gallen nach Stuttgart kam und noch einen Vertrag bis Ende Juni 2028 besitzt, wird bis zum Sommer verliehen. Als Leihgebühr fließt eine mittlere sechsstellige Summe. Nach kicker-Informationen ist keine Kaufoption vereinbart. "Ich freue mich sehr über diese Leihe innerhalb der Bundesliga. Es ist für mich eine große Chance, wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und dem FCH dabei zu helfen, dass uns der Klassenerhalt am Saisonende gelingt", äußerte sich Stergiou nach der Vertragsunterzeichnung.