Der SK Sturm bleibt weiterhin auf der Suche nach einem neuen Trainer. Nachdem sich tagelang Gerüchte gehalten haben, wonach Maximilian Senft bei den Grazern die Nachfolge von Jürgen Säumel antreten könnte, stellte die SV Ried am Sonntagmittag Gegenteiliges klar.
"Maximilian Senft hat mich gestern Abend informiert, dass er weiterhin in Ried bleiben wird", erklärte Thomas Gahleitner in einer Aussendung. Der Präsident des Aufsteigers ist erfreut, dass nun Klarheit in dieser Angelegenheit herrscht: "Ganz wichtig ist es mir zu betonen, wie professionell sich unser Trainer in dem ganzen Prozess verhalten hat. Er hat klar signalisiert, dass er das Interesse von Sturm als Wertschätzung der geleisteten Arbeit sieht, dass er sich aber auch in Ried sehr wohlfühlt."
Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport der Innviertler, ergänzte: "Ein Angebot von Sturm Graz zu erhalten, ist natürlich für jeden Trainer in Österreich ein Zeichen der Wertschätzung. Ich denke aber, Max weiß auch sehr gut einzuschätzen, welch gute Rahmenbedingungen er bei uns vorfindet. Unser Ziel ist es, die SV Ried langfristig auf diesem Niveau in der ersten Liga zu etablieren."
Sturm an Altach-Trainer Ingolitsch dran
Für Senft soll Ried laut Medienberichten eine Ablöse von knapp einer Million Euro verlangt haben. Der Meister hat seine Fühler nun offenbar nach Vorarlberg ausgestreckt. Altachs Sportdirektor Philipp Netzer bestätigte am Samstag Gespräche mit Sturm über einen möglichen Wechsel von Cheftrainer Fabio Ingolitsch.
Der 33-jährige Ingolitsch steht bei den Vorarlbergern noch bis Sommer unter Vertrag. "Es sind noch Details zu klären", sagte Netzer. "Es muss auch für uns Sinn machen, das ist klar."