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Trotz Höhen und Tiefen etabliert sich YB als erster Herausforderer des FCB

kicker

13. Yverdon Sport FC: 20 Spiele - 22 Punkte

Der Yverdon Sport FC steht als Absteiger der vergangenen Spielzeit am Ende der Rangliste. Die Waadtländer rutschten in einem Herzschlagfinale in der Relegation Group am 36. Spieltag nach einer 0:5-Niederlage gegen den Grasshopper Club Zürich auf den letzten Tabellenrang ab. Am Ende stieg Yverdon punktgleich mit den Hoppers ab. Als aktueller Dritter der Challenge League wird es wohl nichts mit einer umgehenden Rückkehr ins Oberhaus, der Rückstand auf die beiden Spitzenteams beträgt zwölf beziehungsweise neun Punkte.

12. FC Winterthur: 38 Spiele - 37 Punkte

Vor einem Jahr stand der FC Winterthur mit 13 Punkten am Tabellenende. Das Team von der Schützenwiese erspielte sich in Extremis doch noch den direkten Klassenerhalt. Mittlerweile steht der FCW aber wieder am Tabellenende, diesmal gar nur mit zehn Punkten auf dem Konto. Trainerrückkehrer Patrick Rahmen soll die Winterthurer zum erneuten Klassenerhalt führen. Dafür benötigt es eine ordentliche Steigerung, gemessen am Punkteschnitt wäre der FCW nämlich das schwächste Super-League-Team des Kalenderjahres.

11. FC Thun: 19 Spiele - 40 Punkte

Der Punkteschnitt ist ein gutes Thema, gemessen an den Punkten pro Spiel wäre der FC Thun als Aufsteiger Leader in diesem Jahresranking. In absoluten Zahlen reicht es für den elften Tabellenrang und das mit nur 19 ausgetragenen Partien. Mit 2.053 erzielten Toren pro Spiel ist die Thuner Offensive die gefährlichste des Kalenderjahres. Beim sensationellen Tabellenleader zur Winterpause drängt sich nur eine Frage auf: Wie lange kann der FC Thun das angeschlagene Tempo aufrechterhalten? Noch im Januar folgen mit dem Heimspiel gegen den BSC Young Boys und dem Gastspiel in Basel zwei richtige Härtetests.

10. Grasshopper Club Zürich: 39 Spiele - 41 Punkte

Auf Rang zehn folgt mit dem Grasshopper Club Zürich die erste Mannschaft, welche die kompletten 39 Spiele im Kalenderjahr 2025 bestritten hat. In der Rückrunde der Saison 2024/25 waren es 20 Spiele, in der laufenden Spielzeit waren 19 Runden vor der Winterpause eingeplant. Gemessen am Punkteschnitt wären der GCZ gar noch hinter Yverdon Sport einzureihen. Der wichtigste Sieg des Jahres fliesst in dieser Tabelle gar nicht mit ein: Am 27. Mai bezwang der GC den Herausforderer aus Aarau im Barrage-Hinspiel mit 4:0, das war die Basis zum doch noch sichergestellten Klassenerhalt.

9. FC Lausanne-Sport: 38 Spiele - 44 Punkte (58:59)

Punktgleich haben sich mit dem FC Lausanne-Sport und dem FC Luzern zwei Teams eingereiht, die in der Saison 2024/25 die Championship Group erreicht haben. Zieht man die Tordifferenz und nicht die Anzahl der ausgetragenen Partien herbei, müssen sich die Waadtländer mit zehn weniger erzielten Toren hinten anstellen. Der FC Lausanne-Sport musste nach einer erfolgreichen Saison unter Ludovic Magnin einen Trainerwechsel bewältigen. Der nach Basel abgewanderte Magnin wurde durch Peter Zeidler ersetzt. Die geschaffte Qualifikation für die Conference League und die daraus bestehende Mehrfachbelastung dürfte der Grund für die durchzogene Hinrunde 2025/26 sein.

8. FC Luzern: 39 Spiele - 44 Punkte (68:69)

Mit dem 4:0-Sieg im Direktduell gegen den FC Lausanne-Sport hat sich der FC Luzern am letzten Spieltage vor der Winterpause nicht nur im Jahresranking am Konkurrenten vorbeigeschoben, auch in der laufenden Saison war es ein wichtiger Befreiungsschlag für die Mannschaft von Mario Frick. Das junge Team überwintert so mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang und scheint so dem drohenden Abstiegskampf zu entkommen. Dem FC Luzern gelingt es in der laufenden Saison aber nicht mehr, die vielen qualitativ schwerwiegenden Abgänge der letzten Transferperioden zu kompensieren. Es dürfte wohl händeringend nach Verstärkung in der Winterpause gesucht werden.

7. FC Sion: 38 Spiele - 45 Punkte

Einen grossen Umbruch hat der FC Sion in der Sommerpause vollzogen. Nachdem sich die Sittener nach dem Aufstieg auf dem Transfermarkt zurückgehalten haben, wurde die Mannschaft in diesem Sommer ordentlich verstärkt. So muss der FC Sion in der oft schwierigen zweiten Saison nach dem Aufstieg keinen Gedanken an den Kampf um den Klassenerhalt verlieren, als Sechster nimmt der FC Sion die Championship Group ins Visier. Mit nur 1.289 erzielten Toren über das ganze Kalenderjahr gesehen, gilt es vor allem in der Offensive noch an einigen Stellschrauben zu drehen, um sich vielleicht gar noch weiter nach vorne orientieren zu können.

6. FC Zürich: 39 Spiele - 50 Punkte

Auf Rang sechs stand der FC Zürich auch zur Winterpause vor einem Jahr. Der Stadtclub fiel dann aber noch aus der oberen Tabellenhälfte und musste den Gang in die Relegation Group antreten. Diesmal stehen die Zürcher knapp unter dem Strich. So ist es wenig erstaunlich, den FCZ im Mittelfeld der Tabelle zu finden. Viel Unruhe rund um den Verein, oft auch in Verbindung mit Sportchef Milos Malenovic, von dem sich die Zürcher kürzlich getrennt haben, sorgte für ein schwieriges Kalenderjahr. Der Mannschaft des zum Cheftrainer beförderten Interimstrainer Dennis Hediger ist mehr Ruhe zu wünschen. Mit positiven Resultaten könnten sie auch selbst dazu beitragen.

5. Servette FC: 38 Spiele - 54 Punkte

Auf Rang zwei schloss der Servette FC die Saison 2024/25 ab. Weil die Genfer aber gleich in allen drei Qualifikationsrunden auf der internationalen Bühne als Verlierer vom Feld gingen, verpassten sie im Herbst den Einzug in eine Europacup-Ligaphase. Auch in der Meisterschaft läuft es alles andere als rund, Rang zehn ist deutlich unter den Ansprüchen der Grenats. Einzig der starken ersten Jahreshälfte ist es zu verdanken, dass die Servettiens dennoch an fünfter Stelle stehen. Sicherlich nicht optimal war der Zeitpunkt für den Trainerwechsel nach nur zwei Meisterschaftsrunden in der neuen Spielzeit.

4. FC Lugano: 39 Spiele - 56 Punkte

Als Wintermeister der Vorsaison hatte der FC Lugano sich den Meistertitel zum Ziel gesetzt, am Ende wurde es Rang vier. Als der Start in die neue Saison alles andere als optimal verlief, wurde mehrfach über das Ende der Ära von Trainer Mattia Croci-Torti spekuliert. Die Bianconeri hielten zu ihrem Trainer und wurden dafür belohnt. Mittlerweile stehen die Tessiner an dritter Stelle in der Tabelle. Anders als die Konkurrenz aus Basel und Bern leidet Lugano nicht unter einer Mehrfachbelastung. Mit weiterer in Aussicht gestellten Verstärkungen im Wintertransferfenster muss man die viertstärkste Mannschaft aus dem Kalenderjahr 2025 im Rennen um den Meistertitel definitiv auf der Rechnung haben.

3. FC St.Gallen 1879: 39 Spiele - 64 Punkte

Die bestklassierte Mannschaft, die in der letzten Saison in der Relegation Round gelandet ist, kommt aus der Ostschweiz. Unter Enrico Maassen zogen die Espen in der Vorsaison in die Conference League ein. Das happige Programm kostete Kraft, was die Espen auch in der Rückrunde immer wieder zu spüren bekamen. Eine Systemumstellung hin zu einer Dreierkette in der Abwehr sorgt für zusätzliche Stabilität. Gleichzeitig scheint der FCSG eine gute Balance aus Nachwuchsspielern und arrivierten Kräften gefunden zu haben. Aktuell sind die St.Galler drei Punkte hinter dem Tabellenleader aus Thun der erste Verfolger.

2. BSC Young Boys: 39 Spiele - 67 Punkte

In der Winterpause vor einem Jahr stand der BSC Young Boys an neunter Stelle. Giorgio Contini führte die Berner dann mit einer ansprechenden Rückrunde auf Rang drei und damit in die Europa League. Einen Kaderumbruch später, hinken die Berner neuerlich bis zur Winterpause den eigenen Erwartungen hinterher. Als Fünfter stehen sie aber deutlich besser da, als noch ein Jahr zuvor. Mittlerweile steht Meistertrainer Gerardo Seoane wieder in Bern an der Seitenlinie, seine Rückkehr brachte viel Hoffnung, bislang aber nicht die gewünschte Trendwende in den Resultaten. Nichtsdestotrotz liest sich die Jahresbilanz 2025 für die Berner ansprechend. Unter dem Strich zählt in Bern vor allem eines: der Titel.

1. FC Basel 1893: 39 Spiele - 75 Punkte

Eine wahrlich bestechende Rückrunde, in der die Basler zwischenzeitlich acht Siege in der Liga aneinanderreihten, hievte den FCB zurück auf den Schweizer Fussballthron. Mit dem Double in der Saison 2024/25 sind die Ansprüche am Rheinknie aber schlagartig angestiegen. Auch der FCB steckt die Mehrfachbelastung durch die Europa League nicht so einfach weg, wie zu besten Zeiten. Gleichzeitig stellte der Trainerwechsel von Meistertrainer Fabio Celestini zu Ludovic Magnin eine zusätzliche Herausforderung dar. Oft thematisiert, ist die Abhängigkeit von Xherdan Shaqiri ein Thema, für das der FCB noch keine Lösung hat präsentieren können. 2025 war dennoch ein rotblaues Jahr.