Das Engagement des 49-Jährigen beginnt ab dem 1. Februar - das gab der niederländische Verband am Freitagmittag bekannt. Für den ehemaligen Weltklasse-Stürmer ist es derweil nicht das erste Mal, dass er bei Oranje tätig ist. Sowohl bei der Europameisterschaft 2021 als auch 2014/15 hatte er bereits das Amt des Co-Trainers inne.
"In dieser Funktion zur niederländischen Nationalmannschaft zurückzukehren und die Niederlande mit diesem Trainerstab und diesem talentierten Kader zu vertreten, ist eine enorme Ehre und eine wunderbare Herausforderung für mich. Dass dies im Rahmen einer Weltmeisterschaft geschieht, macht es umso besonderer", freut sich van Nistelrooy über seine Rückkehr. "Dank meiner Erfahrung in verschiedenen Funktionen, unter anderem als Co-Trainer, weiß ich, dass diese Position perfekt zu mir passt. Ich freue mich darauf, einen wertvollen Beitrag zu leisten und zu einem erfolgreichen Turnier beizutragen."
Seit seiner letzten Amtszeit als Co-Trainer der Niederlande sammelte van Nistelrooy auch erste Erfahrungen als Cheftrainer im Vereinsfußball. Über die PSV Eindhoven landete er bei Manchester United, das er nach einer kurzen Zeit als Co-Trainer interimistisch für vier Spiele betreute. Im Anschluss übernahm er Leicester City, wo er im Sommer vergangenen Jahres nach einer schwierigen Saison samt Abstieg aus der Premier League nach nur sieben Monaten in beiderseitigem Einvernehmen seinen Hut nahm.
Erweiterung sorgt für "ausreichend individuelle Betreuung"
Van Nistelrooy, der als aktiver Spieler 70-mal für Oranje auflief (35 Tore) komplettiert damit das Co-Trainer-Trio um Erwin Koeman und Wim Jonk. Bondscoach Ronald Koeman freut sich auf die Zusammenarbeit mit van Nistelrooy, der gezeigt habe, "dass er mit seinem eigenen Stil und seiner Vision vom Fußball wirklich etwas zu unserem Trainerstab beitragen kann. Er kennt die Gesetze des Fußballs auf höchstem Niveau und bringt wertvolle Turniererfahrung mit, sowohl als Spieler als auch als Trainer."
Nigel de Jong, Sportdirektor der Niederlande, verdeutlicht zudem: "Ein Finalturnier stellt hohe Anforderungen an Trainerstab und Spieler. Wir wollen in dieser Phase nicht nur die Qualität halten, sondern auch jedem Spieler ausreichend individuelle Betreuung gewährleisten. Die Erweiterung unseres ohnehin schon hochkarätigen Teams trägt dazu bei."