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"Verstöße gegen Zahlungsverpflichtungen": Nächster Punktabzug für Wednesday

kicker

Keine anderthalb Monate nach einem Zwölf-Punkte-Abzug aufgrund eines Insolvenzantrags zog die English Football League dem Traditionsverein Sheffield Wednesday weitere Zähler ab. Wegen "mehrfacher Verstöße gegen die EFL-Vorschriften in Bezug auf Zahlungsverpflichtungen" bestrafte die Liga die Owls mit einem Abzug von sechs Punkten. Einem Medienbericht der BBC zufolge handelt es sich bei diesen Verstößen unter anderem um die Nichtzahlung der Spielergehälter im März, Mai sowie Juni.

Obwohl der Prozess noch nicht abgeschlossen ist, erklärte die Liga, dass Sheffield keine weiteren Punktabzüge fürchten muss. Ohnehin dürften weitere Strafen an der sportlichen Situation nichts ändern. Mit nun -10 Punkten belegt Wednesday den letzten Platz und hat 27 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Swansea innehat.

Neben dem Klub selbst bestrafte die EFL auch den ehemaligen Eigentümer, Dejphon Chansiri. Unter der Leitung des Thailänders machten die Owls große Verluste und bezahlten in diesem Kalenderjahr die Gehälter erst verspätet. Dafür wird Chansiri für "drei Jahren die Ausübung einer Tätigkeit als Eigentümer oder Direktor eines EFL-Clubs untersagt".

Gespräche über die Berufung gegen die Transfersperre laufen

Gegen die in dessen Amtszeit verhängte Transfersperre versuchen die Verantwortlichen des Zweitligisten derweil vorzugehen. "Unabhängig davon befinden sich die EFL und Sheffield Wednesday weiterhin in Gesprächen über die Berufung gegen die Gebührenbeschränkung, die derzeit bis zum Ende der Transferperiode im Winter 2027 gelten soll", schrieb die Liga in der Mitteilung, die Sheffield auf ihrer Website teilte.

Dieses Thema wird im Rahmen des Ausstiegs aus der Insolvenzregelung geklärt. Aktuell befinden sich die Insolvenzverwalter auf der Suche nach einem neuen Besitzer. Laut BBC hoffen sie allerdings, ihn bis Freitag gefunden zu haben.