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"Viel gesehen, viel erlebt und immer getroffen": Ulm verpflichtet Mamba

kicker

Der 31-jährige Streli Mamba unterschreibt beim SSV Ulm 1846 Fußball einen Vertrag bis Saisonende mit Option auf Verlängerung und erhält die Rückennummer 45. "Streli hat in seiner Karriere viel gesehen und erlebt. Was er aber immer geschafft hat: Tore zu schießen. Auf allen seinen Stationen hatte er eine gute Quote, diese erhoffen wir uns nun auch in Ulm", verspricht sich SSV-Geschäftsführer Stephan Schwarz mehr Torgefahr vom Neuzugang.

Der Wunsch kommt auch nicht von ungefähr, denn der Zweiliga-Absteiger steckt in der laufenden Drittligasaison bis zum Hals im Abstiegskampf von Liga drei, ist aktuell nur Tabellen-18. und hat schon sechs Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Mit gerade einmal 26 erzielten Toren hat sich dabei die Offensive als wunder Punkt herauskristallisiert, nur Schweinfurt (16 Tore), Aue (23), Havelse und Wehen Wiesbaden (je 25) haben noch weniger Tore erzielt.

Hoffnungsträger für den Sturm

Nun also kommt mit Mamba ein neuer Mann für die Offensive - und der bringt jede Menge Erfahrung mit. Der Deutsch-Kongolese spielte 2019/20 in der Bundesliga für den SC Paderborn (24 Einsätze, fünf Tore) und kam auch in der 2. Liga zum Einsatz: 2021/22 lief er 15-mal im Unterhaus für Hansa Rostock auf, dabei gelang ihm ein Tor.

Während er beim FTSV Kuchen seine ersten Schritte als Fußballer beging und über das NLZ des VfB Stuttgart beim FC 08 Homburg landete, wo er zu seinen ersten Einsätzen in der Regionalliga Südwest kam, kam sein Durchbruch beim FC Energie Cottbus. Für die Lausitzer markierte er zwischen 2016/17 und 2018/19 insgesamt 39 Tore in 98 Spielen und feierte unter anderem den Aufstieg in die 3. Liga.

Bis auf seine Zeit in der Lausitz hielt es der gebürtige Göppinger aber offenbar nie lange an einem Ort aus. Neben diversen unterklassigen Klubs stehen auch internationale Vereine in seiner Vita, wie etwa Qairat Almaty (Kasachstan), Dalian Professional FC (China) oder zuletzt Beykoz Anadolou und Erzurumspor FK in der Türkei.

Nun also die Rückkehr in seine Heimat - und das sei ein schönes Gefühl, wie Mamba erklärt. "Für mich ist es wie nach Hause kommen. Ulm kenne ich durch meine Kindheit in der Region gut. Nun nach so vielen Jahren für den Verein spielen zu können, ist etwas Besonderes und ich werde mein Bestes geben, dass wir das große Ziel Klassenerhalt gemeinsam schaffen."