1. Christian Fassnacht (BSC Young Boys)
Im letzten Winter kehrte Christian Fassnacht zum BSC Young Boys zurück. In der Super League fand Fassnacht schnell zurück zu seinem Leistungsniveau. Seit diesem Sommer hat der 32-Jährige aber noch einmal eine Schippe draufgelegt. Während sich seine Mannschaft schwertut, überzeugt Fassnacht mit elf Toren und fünf Assists. Damit ist er nach dem Ende der Hinrunde auch Ligatopscorer. Ohne Fassnacht würde es um YB viel schlechter stehen.
2. Jonathan Asp Jensen (Grasshoppers Club Zürich)
Nach der Berner Lebensversicherung kommen wir zu jener der Grasshoppers. Jonathan Asp Jensen war der beste Spieler von GC in der Hinrunde. Vom FC Bayern München gekommen, überzeugte der junge Däne von Beginn an. Mit sechs Toren und vier Assists ist Asp Jensen insgesamt an 38 Prozent der Tore des Rekordmeisters beteiligt. Das unterstreicht die Wichtigkeit des dribbel- und abschlussstarken 19-Jährigen für den GCZ.
3. Philip Otele (FC Basel 1893)
Die besten Auftritte hatte Philip Otele in dieser Saison in der Europa League. Sowohl in Freiburg als auch in Genk wusste der Flügelspieler mit Toren zu überzeugen. In der Liga war Otele in der meisterlichen Rückrunde des FC Basel einen Tick besser als jetzt in der Hinserie 2025/26. Vier Tore und drei Assists hat der Nigerianer trotzdem in seinem Leistungsausweis stehen. Der schnelle und dribbelstarke Offensivspieler wird offenbar von einigen Vereinen aus England umworben. Damit ist es mehr als ungewiss, ob Otele überhaupt noch einmal für den FCB auflaufen wird.
Die weiteren Entscheidungen
Obschon der FC Thun und der FC St.Gallen in der Tabelle ganz oben stehen, sind sie im Flügelranking nur einmal vertreten. Ethan Meichtry folgt auf Platz sechs. Das hängt beim FC Thun damit zusammen, dass die besten Spieler des Spitzenreiters auf anderen Positionen spielen, so führt beispielsweise Leonardo Bertone das Ranking der defensiven Mittelfeldspieler an. Beim FCSG ist es auch eine Frage des Systems. Enrico Maassen lässt mit einer Dreierkette spielen. Die Aussenspieler fallen da in die Kategorie der Aussenverteidiger.
Matthias Phaeton war eine der positiven Überraschungen des FC Zürich in dieser Hinrunde. Das trägt dem 25-Jährigen den fünften Platz im Hinrunden-Ranking ein. Bei Benie Traoré verhinderte eine Verletzung eine bessere Rangierung. Dazu hat der Ivorer keinen einzigen Assist beitragen können. Immerhin hat der Bebbi vier - teilweise auch wichtige - Tore für den FCB erzielen können.