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"Zehn Stufen von der zweiten Halbzeit entfernt": Augsburgs kurioser Wechsel

kicker

Am Sonntagmittag musste es in der Halbzeitpause bei Elvis Rexhbecaj schnell gehen. Denn anstatt die Begegnung mit Freiburg (2:2) weiter als Ersatzspieler von außen zu verfolgen, war er kurzfristig auf dem Feld gefragt.

Der Grund für seine zumindest früher als ursprünglich geplante Einwechslung war ein kurioser: Kristijan Jakic hatte sich beim Weg von der Kabine zurück auf den Rasen verletzt, genauer gesagt beim Herunterlaufen der Treppe zum Spielfeld. Nach einem kurzen Gespräch mit zwei Betreuern humpelte der FCA-Profi anschließend wieder in die Katakomben. "Es gibt im Fußball nichts, was es nicht gibt", so Trainer Manuel Baum am DAZN-Mikro.

Er selbst bekam es wohl nicht live mit, sondern schaute sich die Situation auch erst im Video an. "Wir haben nicht feststellen können, dass er ausgerutscht oder umgeknickt wäre. Im Endeffekt hat sein Muskel zugemacht. Er war zehn Stufen von der zweiten Halbzeit entfernt", erklärte der 46-Jährige.

Rexhbecaj sticht prompt

Im Nachhinein dürfte der Coach gar nicht so unglücklich darüber gewesen sein, weil Joker Rexhbecaj sofort stach. Im Anschluss an eine kurze Eckball-Variante nickte der Mittelfeldspieler nur vier Minuten nach seiner Hereinnahme zum zwischenzeitlichen 2:0 ein. "Elvis kommt rein, ist sofort im Spiel drin und macht ein Kopfballtor, wo er auch nicht für bekannt ist. Das gibt mir und der Mannschaft wieder ein gutes Gefühl", erläuterte Baum.

Da Jakic sich wohl auch nicht schwerer verletzt hat - der Kroate bescheinigte seinem Coach in einem Gespräch, dass es okay sei - dürften die Fuggerstädter über den Vorfall sicherlich ein wenig schmunzeln.