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Zweikampf um Platz 15: Österreich droht folgenschwerer Rückfall in der Fünfjahreswertung

kicker

Die bisherige Europacup-Spielzeit verlief aus rot-weiß-roter Sicht mit nur einem Sieg und vier Niederlagen ziemlich suboptimal. Aus diesem Grund könnte Österreich in der Fünfjahreswertung schon in dieser Woche den 15. Platz an die Schweiz verlieren. Und damit immer mehr unter Druck geraten. Denn sollte Österreich am Saisonende nicht mehr zu den 15 besten Nationen zählen, gäbe es in der Saison 2027/28 nur noch vier statt fünf internationale Startplätze. Und keinen Fixplatz in einer der drei Ligaphasen.

Aktuell liegt Österreich mit 32,150 Punkten noch vor der Schweiz (31,700). Da beide Nationen die Hypothek des Fünferdivisors tragen, ist ein Sieg - egal ob in der Europa oder Conference League - 0,400 Zähler wert. Ein Unentschieden bringt immerhin 0,200 Punkte. Heißt: Die drei Schweizer Klubs müssen am Donnerstag mindestens einen Sieg und ein Remis holen, um Österreich in der Fünfjahreswertung hinter sich zu lassen. Gleichzeitig würde Österreich - selbst bei drei vollen Erfolgen des Nachbarn - bei zwei Siegen definitiv den 15. Rang behaupten.

Schweres Programm für Österreichs Klubs

Dieses Unterfangen dürfte für die heimischen Klubs ein ziemlich schwieriges werden. Auf dem Papier hat Red Bull Salzburg mit dem Heimspiel gegen Ferencvaros Budapest die einfachste Aufgabe. Am Wochenende zeigte sich beim 2:2 gegen Altach aber einmal mehr, dass der in der Europa League noch tor- und punktlose Vizemeister nach wie vor seine Form sucht. Auf Sturm Graz, das am vergangenen Spieltag mit dem 2:1 gegen die Rangers für den bislang einzigen Lichtblick sorgte, wartet mit dem Auswärtsspiel bei Celtic Glasgow eine große Herausforderung. Wenngleich die Elf von Brendan Rodgers am Wochenende eine überraschende 0:2-Niederlage beim FC Dundee kassierte.

In der Conference League bekommt es der kriselnde SK Rapid mit der AC Florenz zu tun. Hoffnung darf den Wienern machen, dass auch die Italiener nicht unbedingt vor Selbstvertrauen strotzen: In der Serie A ist die Fiorentina nach sieben Runden noch sieglos (drei Unentschieden, vier Niederlagen). An der Außenseiterolle der Hütteldorfer, die vor zwei Jahren in Wien mit 1:0 gegen Florenz gewannen, ändert das freilich nicht.

Mehr als Platz 15 ist kaum drin

Das Programm der Schweizer, die ebenfalls zweimal in der Europa League und einmal in der Conference League vertreten sind, liest sich auf dem Papier etwas einfacher. Auf den FC Basel kommt mit dem Auswärtsspiel bei Salzburg-Bezwinger Olympique Lyon eine höhe Hürde zu, die Young Boys aus Bern sind vor heimischer Kulisse gegen Ludogorez Rasgrad hingegen Favorit. Und auch der FC Lausanne darf sich in der Conference League beim maltesischen Klub Hamrun Spartans durchaus Chancen ausrechnen.

Der zweite Europapokal-Spieltag verlief für die Schweizer Klubs mit drei Siegen jedenfalls perfekt. Von mehr als Platz 15 dürfen übrigens sowohl die Eidgenossen als auch die Österreicher nur träumen. Polen (13. Platz, 37,375 Punkte) und Dänemark (14. Platz, 36,481 Punkte) sind nämlich nicht nur deutlich entfernt, sondern haben im Gegensatz zu den beiden Alpenländern auch einen Vierer- statt eines Fünferdivisors. Daher dürfte es bis Saisonende auf einen Zweikampf um den eminent wichtigen 15. Platz hinauslaufen. Vorausgesetzt, Zypern und Co. setzen nicht zu einer Aufholjagd an.