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Überraschende Änderung: Afrika-Cup bald nur noch alle vier Jahre

kicker

Kurz vor dem Start des diesjährigen Afrika-Cups hat der afrikanische Fußballverband (CAF) eine grundlegende Änderung für den Wettbewerb bekanntgegeben. Ab 2028 findet das Kontinentalturnier nicht mehr alle zwei, sondern nur noch alle vier Jahre statt. Das gab CAF-Präsident Patrice Motsepe am Samstag nach einem Treffen des Exekutivkomitees überraschend bekannt.

Dafür entsteht ein Jahr später ein neues Turnier: eine afrikanische Nations League, wie es sie bereits auf anderen Kontinenten gibt. "Wir haben die spannendste neue Struktur für den afrikanischen Fußball", erklärte Motsepe. "Ich tue das, was im Interesse Afrikas liegt. Der globale Kalender muss deutlich besser synchronisiert und harmonisiert werden."

Der aktuelle Zweijahresrhythmus wurde in jüngerer Vergangenheit auch schon nicht immer eingehalten. Zuletzt war die Elfenbeinküste im Frühjahr 2024 Gastgeber, 2012 und 2013 fanden in kurzem Abstand zwei Turniere statt.

2019 hatte die CAF bereits beschlossen, den Afrika-Cup ab sofort im Juni und Juli statt rund um den Jahreswechsel auszutragen. Doch 2021 und 2023 war sie nach der Premiere 2019 in Ägypten bereits außerplanmäßig wieder zum alten Termin zurückgekehrt, erst wegen der Corona-Pandemie, dann aus Witterungsgründen.

In diesem Jahr war ursprünglich ebenfalls ein Sommer-Turnier vorgesehen gewesen, hatte aber wegen der neuen, 32 Mannschaften umfassenden Klub-WM abermals ausweichen müssen. Am Sonntag (20 Uhr, LIVE! bei kicker) beginnt der Afrika-Cup in Marokko mit dem Duell der Gastgeber gegen die Komoren in der Hauptstadt Rabat.

Die neue Nations League soll jährlich steigen

Der nächste ist 2027 in Tansania, Kenia und Uganda vorgesehen, allerdings ist noch unklar, wann genau gespielt wird. Schon ein Jahr später plant die CAF die nächste Ausgabe, wobei noch keine Entscheidung über den oder die Gastgeber gefallen ist. Die neue Nations League soll ab 2029 jährlich stattfinden, die Endrunde jeweils im November.

"Jedes Jahr werden wir einen Wettbewerb mit 54 afrikanischen Nationen veranstalten, bei dem die besten Spieler hierherkommen, um zu spielen", freut sich Motsepe. "Wir werden jedes Jahr einen Weltklasse-Wettbewerb veranstalten."