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Erst aussortiert, jetzt All-Star: Die Karriere von Antje Döll

kicker

17 Jahre nach dem WM-Gold mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft gewann die DHB-Kapitänin Antje Döll WM-Silber mit den Frauen, wurde nach einem Positionswechsel von der Kreisläuferin zur Linksaußen ins Allstar-Team gewählt und war mit 49 Treffern beste deutsche Torschützin des Turniers.

Die gebürtige Sachsen-Anhalterin wechselte mit 18 Jahren zur HSG Bensheim/Auerbach, später zur SG BBM Bietigheim, wo sie sich ab 2015 erfolgreich zur Linksaußen umschulte.

Reicht es körperlich?

"Mit meiner damaligen Kreisposition und meinen körperlichen Voraussetzungen wurde mir nach meinem Juniorinnen-Jahr prophezeit: Das wird jetzt wohl dein letztes Länderspiel gewesen sein", erklärte die 37-Jährige

2017 debütierte sie dann im DHB-Team, es folgten 116 Länderspiele, sechs deutsche Meisterschaften, vier DHB-Pokalsiege, der Gewinn der European League 2022, das Champions-League-Finale 2024 sowie die Olympischen Spiele in Paris. Im Frühjahr 2025 übernahm Döll von Bundestrainer Markus Gaugisch das Kapitänsamt der DHB-Frauen.

Ende? Noch lange nicht

Das WM-Jahr brachte für Döll auch einen Einschnitt, als ihr Verein HB Ludwigsburg überraschend Insolvenz anmeldete. Seit dem Sommer läuft sie für die Sport-Union Neckarsulm auf.

Sportlich folgte mit WM-Silber nach dem 20:23-Finale gegen Norwegen und der ersten deutschen Medaille seit 2007 ein Karrierehighlight. Trotz der verpassten Goldchance überwiegt der Stolz und an ein Karriereende denkt Döll nicht: Sie will weiter Teil des Nationalteams bleiben und mit der Mannschaft in der Weltspitze angreifen.

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