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Essen gegen Ferndorf: "Wissen um die Brisanz dieser Partie"

kicker

Es ist ein richtungsweisendes Duell: Nur die bessere Tordifferenz hält TuSEM Essen derzeit in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga über dem Strich, doch mit einem Heimsieg könnte der Altmeister am zweiten Weihnachtstag auf einen Punkt den TuS Ferndorf heranrücken und den Kontakt zum unteren Mittelfeld halten.

In das will sich der TuS Ferndorf absetzen, zuletzt wurde Punkte knapp verpasst - doch der elfte Rang in der Tabelle ist weiterhin nur drei Punkte entfernt. "Wir haben eine gute Abwehr gespielt und Hüttenberg vor Aufgaben gestellt. Fakt ist, wir werfen nicht genügend Tore", im Rückblick auf die knappe 23:24-Niederlage gegen den TV Hüttenberg.

"Die Jungs sollen jetzt auch mal 48 Stunden an was anderes als Handball denken", erklärte Ferndorfs Trainer Ceven Klatt, der sein Team nach dem Sonntagsspiel vor Heilig Abend noch einmal intensiv trainieren ließ. Am ersten Weihnachtstag folgt das Abschlusstraining, am zweiten geht es zu einer richtungsweisenden Partie nach Essen.

Dabei fehlen wird Julius Meyer-Siebert. "Dessen Knieverletzung hat zu Flüssigkeit im Knie geführt. Trotz Punktierung ist bislang keine Besserung eingetreten", berichtet der Pressedienst des TuS Ferndorf laut dem auch Hampus Dahlgren eines hartnäckigen Infekts fehlen und Philip Würz nur zuschauen wird. Der 18-jährige Max Löher rückt derweil in den Kader auf.

"Es erwartet uns, in einer nahezu ausverkauften Halle, eine junge Mannschaft, die gerne und viel rennt", skizziert der TuS-Coach das Profil des Gegners, der auf Talente wie Felix Maart oder Felix Göttler setzt. Einer, der nicht mehr zu den Jungen gehört, ist Max Neuhaus. Der ehemalige Ludwigshafener müsse laut Klatt "am besten immer mit zwei Mann attackiert werden".

"Wissen um die Brisanz dieser Partie"

Auch Essen hat zuletzt eine Niederlage hinnehmen müssen, gegen die HSG Nordhorn-Lingen stand am Ende ein 28:36 auf der Anzeigetafel. Nach einem 16:16 zur Pause ging der Faden verloren - auch aufgrund der Roten Karten gegen Tom Wolf und Finn Wolfram. Kenji Hövels musste also in den letzten Tagen seine erste Niederlage als TUSEM-Chefcoach analysieren.

Der vom Drittliga-Team der Füchse nach Essen gewechselte Coach legte gleich den Finger in die Wunde: "In der ersten Halbzeit haben wir viele Sachen gesehen, die gut liefen, in der zweiten war es andersherum. Wir haben uns im Nachhinein beides angeschaut. Es bringt nichts, sich vor den negativen Aktionen zu verstecken, wenn man sich verbessern will."

Und verbessern will sich der TuSEM, was die Leistung betrifft und auch in der Tabelle, wo Ferndorf nur einen Platz aber drei Punkte entfernt ist. "Wir wissen um die Brisanz dieser Partie. Das Spiel ist für die Tabelle sehr wichtig", erklärt Kenji Hövels. Mit einem Sieg auf einen Punkt heranrücken oder mit einer Niederlage mit Krefeld und Oppenweiler im Tabellenkeller festsitzen.

"Wir sind zuversichtlich gestimmt und gehen mit einem positiven Mindset auf die Platte. In der kurzen gemeinsamen Zeit sind wir erste Schritte gegangen, wir werden jetzt auch nochmal ganz normal trainieren und wollen das Spiel unbedingt gewinnen", so Hövels mit Zuversicht vor der richtungsweisenden Begegnung.

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