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Kofler: "Sind einfach viel zu unkonstant"

kicker

Füchse-Trainer Nicolej Krickau war nach dem schlussendlich souveränen Sieg beim HSV Hamburg sichtlich erleichtert: "Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis. In Hamburg ist es immer schwer, sie spielen geduldig und smart", freute sich der Däne.

"In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut mit dem Ball gespielt, haben die Herausforderungen gut gelöst. In der zweiten Hälfte waren wir oft dran, das Spiel zu schließen, aber dann kamen doch ein paar Fehler", fasste er das Spiel zusammen. Da seine Mannschaft in den letzten acht Minuten einen 6:0-Lauf hinlegte, kamen die zwei Punkte nicht mehr in Gefahr.

Ähnlich sah es auch Krickaus Trainerkollege Torsten Jansen, der sich zu seinem Geburtstag sicher einen ähnlichen Ausgang wie im Hinspiel vor zwei Monaten gewünscht hätte: "Wir haben in der zweiten Halbzeit ein anderes Spiel gesehen. Es war deutlich mehr eine Abwehrschlacht. In den letzten Minuten haben wir sie leider etwas aus der Hand gegeben, weil wir noch einmal alles versucht haben", so der 49-Jährige.

Füchse mit "gutem Gefühl"

Besonders auffällig bei den Berlinern war die Wurfquote, die im ersten Abschnitt bei 95 Prozent lag. Grund dafür war auch das schnelle Umschaltspiel, mit dem sich der amtierende deutsche Meister viele freie Chancen erspielte.

"Wir hatten einfach ein gutes Gefühl. Wir haben uns gesagt, wir gehen Tempo und dann schauen wir, wie gut Hamburg zurückläuft", blickte Nils Lichtlein im Dyn-Interview zurück. Der Rückraumspieler stach, wie schon gegen Minden, in der Offensive mit acht Toren heraus.

Bei den Hamburgern gehörte Elias Kofler zu den besten Torschützen des Abends. Zufrieden war er aber nicht: Zwar sei Berlin "nicht umsonst deutscher Meister" aber seine Mannschaft sei nach eigenen Angriffen "einfach viel zu schwerfällig zurückgekommen", was die Füchse gnadenlos bestraften.

In der zweiten Halbzeit hatte der Handball Sport Verein durchaus Chancen, das Spiel noch einmal umzudrehen, entscheidende Würfe habe man aber "dann leider nicht gemacht", so Kofler im Dyn-Interview.

Der österreichische Nationalspieler konstatierte ein generelles Problem: "Wir sind einfach viel zu unkonstant diese Saison. Wir spielen Weltklasse und danach verlieren wir wieder gegen vermeintlich schwächere Gegner".

Zur Erinnerung: Im Oktober hatte man mit einer überragenden Offensivleistung einen 39:38-Sieg in Berlin geholt. Kofler weiß jedoch auch: "Es gibt in dieser Liga ja keine schwachen Gegner und das müssen wir lernen. Und dann müssen wir auch gegen solche Mannschaften werden die Punkte mitnehmen", so der 25-Jährige.

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