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Malestein nach Sieg gegen Frankreich: "Wollten uns selber testen"

kicker

Aus Rotterdam berichtet Felix Buß

Wenn es nach Angela Malestein geht, war das letzte Spiel der WM-Hauptrunde für ihr Team ein "Test". Mit dem Ergebnis zeigten sich die Niederländerinnen vollauf zufrieden, denn mit Frankreich wurde der amtierende Weltmeister mit 26:23 (14:13) besiegt. "Das war der erste große Gegner, da wollten wir uns selber testen", meinte die Flügelspielerin.

"Super" sei das Gefühl nach diesem Sieg. "Ich bin richtig stolz auf die Mädels, auf die Mannschaft, auf alle, die wir heute gespielt haben. Das war der Wahnsinn und ich glaube, wir haben auch zu Recht gewonnen", meinte die 32-Jährige, die seit fünf Jahren für FTC Budapest spielt, in der Mannschaft von DHB-Nationalspielerin Emily Vogel.

"Unsere Abwehr und Torhüter - und wie schnell wir spielen - da haben wir ein neues Level erreicht", ist Malestein, die seit über 15 Jahren für Oranje spielt, stolz. "Das ist super, es gibt natürlich extra Energie", ist sie von den heimischen Fans in Rotterdam begeistert. "Das ist nicht die große Handball-Region, aber sie machen eine wunderschöne Stimmung."

Die Niederländerinnen gehen mit großem Selbstbewusstsein ins Viertelfinale gegen Ungarn. "Es gibt uns viel, dass alle Spielerinnen im Turnier angekommen sind", beschreibt Lois Abbingh die vielleicht größte Stärke ihrer Mannschaft. "Wir haben gemeinsam dieses gute Gefühl. Das gibt Vertrauen", sagt Abbingh, die wie Malestein 2009 debütierte.

"Das ist ein Level, von dem ich nicht sicher war, ob wir es haben", zeigte sich Oranje-Trainer Henrik Signell angetan von der Performance gegen Frankreich. "Das ist auch mal toll, seinen Trainer zu überraschen", meinte Abbingh. "Die Abwehr muss einfach so bleiben, mit den Torwartleistungen", geht sie gegen Ungarn optimistisch ins Viertelfinale.

"Wir haben einen klaren Plan und dann machen alle das mit 100 Prozent, das ist das Wichtigste, glaube ich", so Abbingh, die allerdings nach dem Gruppensieg gegen Frankreich durchaus einen Kritikpunkt an der eigenen Leistung anmerkt. "Im Angriff könnten wir vielleicht ein bisschen mehr treffen. Die Chancen waren da."

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