Im Falle eines Titelgewinns am 1. Februar winken den Spielern bis zu 600.000 Euro. Diese vom Präsidium bestätigte Prämienregelung verhandelte Sportvorstand Ingo Meckes mit dem Mannschaftsrat. Diesen bilden Kapitän Johannes Golla sowie Andreas Wolff und Julian Köster.
"Wir sind in guten Gesprächen zu einem Ergebnis gekommen, das sowohl der gesamten Wertigkeit dieser Europameisterschaft, aber auch der anspruchsvollen Vorrundengruppe Rechnung trägt", sagt Ingo Meckes.
Fällt die Schallmauer von einer halben Millionen Euro?
Für den ersten EM-Titel seit 2016 sind 575.000 Euro ausgelobt. Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro. Der Einzug ins Finale bringt 430.000 Euro ein. Bronze ist 300.000 Euro wert. Der Einzug ins Halbfinale wird mit 180.000 Euro (ab 19 eingesetzten Spielern maximal 190.000 Euro) verbucht. Die Prämie für Platz 5 beträgt 100.000 Euro.
Dass bereits die Vorrunde wegweisend ist, spiegelt sich auch bei der gestaffelten Prämie fürs erste Weiterkommen wider: Der bloße Gewinn der Gruppe A ist 50.000 Euro wert, 6:0 Punkte bringen neben einer optimalen sportlichen Ausgangsposition 75.000 Euro ein.
Den Großteil der Prämie würde der Verband schon durch die Europäische Handballföderation an die Spieler weitergeben können. Der Europameister erhält von der EHF rund 568.000 Euro, bei niedrigeren Platzierungen ist die Lücke für den DHB allerdings größer.
Im vergangenen Jahr wäre ein Titelgewinn bei der WM mit 475.000 Euro bzw. 500.000 Euro vergütet worden. Beim Frauen-Nationalteam hatte der DHB 425.000 Euro für den Titelgewinn ausgelobt, letztlich schloss ein Sponsor die Preisgeld-Lücke.
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