"Mir blieb nichts anderes übrig", kommentierte der Kreisläufer des THW Kiel die spielentscheidende Szene des Topspiels der Handball-Bundesliga beim SC Magdeburg im DYN-Interview nach der Partie.
Nachdem Hernandez den Kempa-Trick der Kieler parierte, landete der Abpraller wieder bei den Gästen und ein Pass zu Pekeler brachte die Entscheidung. Der 34-Jährige stieg kurzerhand selber hoch und erzielte den entscheidenden Treffer. » zum Spielbericht
"Da habe ich mir tatsächlich gar nicht großartig Gedanken gemacht. Ich hatte vorher kurz auf die Uhr geguckt, habe gewusst, dass nicht mehr viel Zeit auf der Uhr bleibt.Es war alles oder nichts und wir haben den Punkt mitgenommen. Deswegen sind wir sehr zufrieden", zeigte sich der ehemalige Nationalspieler, der erst aus einer langen Pause aufgrund eines Achillessehnenrisses zurückkehrte, glücklich über den Punkt.
Nicht immer Kreisläufer gewesen
Im DYN-Interview nach dem Spiel verriet Pekeler, woher dieser Wurf kam: "Ich bin ja gelernter Halblinker, also bis zur B-Jugend habe ich auf der halblinken Position gespielt."
"Gute Abwehr, guter Andi, guter Rückzug", fasst er das Spiel im Anschluss zusammen, lobte Nationaltorhüter Wolff, der mit 15/4 Paraden glänzte und verwies auch nochmal auf das Fehlen von Leistungsträger Elias Eleffsen a Skipagötu.
In der Rückrunde erwartet der THW einige Topklubs an der Förde und will mit dem Heimvorteil weitere Punkte sammeln. Davor gastiert jedoch am zweiten Weihnachtsfeiertag der HC Erlangen in Kiel, bevor es in die EM-Pause geht.
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