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Rang 11 für Polen - Balsam: "Wenn wir so weiterarbeiten..."

kicker

Aus Rotterdam berichtet Felix Buß

"Wir haben in sechs Spielen vier Siege geholt. In den beiden Partien, die wir verloren haben, trafen wir auf zwei Supermächte im Frauenhandball, das kann man nicht anders sagen", lautet das WM-Resümee von Magda Balsam. Die 29-jährige Rechtsaußen schloss sich nach einem Jahr bei der TuS Metzingen, MKS Lublin an und spielt seit Sommer in Rumänien.

"Und tatsächlich lief das Spiel gegen Frankreich über 40 Minuten für uns großartig", freut sich Balsam über diesen Auftritt ihres Teams. "Es zeigt, wenn wir so weiterarbeiten, dass wir in einem Jahr vielleicht über 60 Minuten Frankreich die Stirn bieten können, was sehr gut ist. Wir müssen härter arbeiten und weiter an uns glauben."

Gegen Österreich fielen im letzten WM-Spiel die Konter positiv ins Gewicht und trugen zum Sieg bei. "Wir sind froh darum", sagte Balsam dazu. "Wir hatten besprochen, dass die Mädels in der Abwehr kämpfen sollten, damit wir Flügelspielerinnen den Ball bekommen und wir rennen können, um ihnen eine Pause zu geben. Ich bin froh, dass wir viel guten Handball zeigen konnten."

Die Rechtsaußen hatte gegen Österreich überdies ein Duell mit einer früheren Team-Gefährtin. Antonija Mamic spielte in der vergangenen Saison wie Balsam für MKS Lublin. An der Siebenmeterlinie ging dieser "Zweikampf" zugunsten der Polin aus. "Ich muss zugeben, dass sie mit mir Siebenmeter geübt hat", gestand Balsam ein. "Heute tat mir das leid. Ich habe ihr beim Wurf nicht in die Augen geschaut."

"Ich wusste, wenn ich das mache, fühlt es sich an, als würde ich gegen Paulina Wdowiak (Torhüterin von Polen, Anm. d. Red.) werfen", sprach Balsam über ihr Innenleben beim Siebenmeter. "Mein Herz schmerzte ein wenig, es war schwierig. Aber nach dem Spiel meinte sie 'Du bist die Beste', wie immer", strahlte Balsam nicht nur über Rang 11 bei der WM.

Die Fragen an Magda Balsam stellte der polnische Journalist Michal Pomorski.

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