Elias Ellefsen a Skipagötu ist in diesem Jahr einer der prägendsten Spieler der Handball-Bundesliga. In seiner Heimat, den Faröer Inseln, ist er ein Held. Bei der Europameisterschaft 2024 führte er sie gegen Norwegen zum ersten Punkt bei einem Großturnier jemals.
Der ganz große Wurf wird ihm beim kommenden Großturnier laut Informationen von Dimma aber wohl verwehrt bleiben. Der Grund ist eine Schulterverletzung, die sich der THW-Spielmacher gegen Hannover zuzog. Zunächst sah es so aus, als liefe alles nach Plan und als werde er rechtzeitig fit. Nationaltrainer Peter Bredstorff-Larsen erklärte auf einer Pressekonferenz jedoch, dass um einen Einsatz des 25-Jährigen gebangt werden muss.
Joker-Rolle
"Im besten Fall wird Elias in einem der drei Spiele in Oslo als Joker eingesetzt. Natürlich ist das ein harter Schlag für uns, aber Handball ist ein Teamsport, und wenn einer nicht zur Verfügung steht, müssen andere in die Bresche springen", sagte Bredstorff-Larsen auf einer Pressekonferenz. Neben Oli Mittun würde nun vor allem Paul Mittun und Roi a Skipagötu Ellefsen eine wichtigere Rolle zukommen.
Der Trainer rechnet mit einer schwierigeren Endrunde in Oslo: "Alles muss perfekt zusammenpassen, wenn es uns gelingen soll, uns für Malmö zu qualifizieren. Es ist nicht unmöglich, aber es wird schwieriger als bei den beiden letzten Teilnahmen, denn die Gegner haben uns studiert und wissen, wer wir sind und wie wir spielen."
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