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Nur vermeintlich gewonnen: Ofner nach Blackout in Melbourne raus

kicker

Der Steirer Ofner, einst Top-50-Spieler und mittlerweile auf Rang 131. im ATP-Ranking abgerutscht, wähnte sich am Mittwoch gegen den US-Amerikaner Nishesh Basavareddy nach einem Blackout bereits als Sieger, vergab danach zwei Matchbälle und verlor noch 6:4, 4:6 und 6:7 (11:13).

Was war genau geschehen? Nach gewonnenem ersten und verlorenem zweiten Durchgang musste der Tie-Break im entscheidenden dritten Satz über Gewinner und Verlierer befinden. Ofner zeigte sich zunächst nervenstark und zog auf 6:1 davon. Und auch den siebten Punkt machte der 29-Jährige, jubelte kurz und tippte sich siegessicher an die Stirn.

Auf dem Weg zur Gratulation am Netz bekam der Österreicher jedoch einen Hinweis vom Stuhlschiedsrichter - bei den Australian Open geht der Tie-Break als Super-Variante im entscheidenden Satz immer bis zehn.

Ofner schlich zurück zur Grundlinie und hatte anschließend sichtlich den Faden verloren. Er vergab zwei Matchbälle und geriet schließlich ins Hintertreffen. Mit 13:11 sicherte sich sein 20-jähriger Kontrahent Bashavareddy (ATP-239.) am Ende Satz und Matchgewinn.

„Shit happens.“ (Sebastian Ofner auf seinem Instagram-Kanal)

"In einem Super-Tiebreak hat man immer eine Chance, also habe ich weiter daran geglaubt", sagte Bashavareddy im Anschluss. Er habe gesehen, wie Ofner "etwas nervös wurde" und sich darauf konzentriert, "so viele Bälle wie möglich im Spiel zu halten". Der Plan des Youngsters ging auf - und am Ende jubelte Ofner kein zweites Mal an diesem Mittwoch.

Tagger erneut mit starkem Comeback

Aus Sicht der österreichischen Tennis-Fans gab es jedoch auch positive Nachrichten. Toptalent Lilli Tagger stellte einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis. Die 17-jährige Osttirolerin besiegte in der zweiten Qualifikationsrunde die Russin Elena Pridankina 6:7 (5:7), 7:6 (7:5) und 6:1. Tagger fehlt nur noch ein Sieg, um erstmals im Hauptbewerb eines Grand-Slam-Turniers dabei zu sein. Am Donnerstag trifft sie in Runde drei auf die Thailänderin Lanlana Tararudee.