Natürlich muss Tom Brady in Santa Clara hautnah dabei sein, wenn die New England Patriots nach trüben Jahren ihr Comeback im Super Bowl geben dürfen. "Ich werde in meiner Heimatstadt zusehen", kündigte das Klub-Idol in seiner neuer Rolle als TV-Experte an und war happy, als der so nicht zu erwartende Sprung ins Finale perfekt war - sechs Jahre nach dem Abschied des erfolgreichsten Profis der NFL-Geschichte aus Foxborough.
Brady, geboren im Großraum San Francisco, wo in der Nacht zum 9. Februar im Levi's Stadium der 49ers der Super Bowl LX (60) stattfindet, wird seinem Nachfolger Drake Maye die Daumen drücken. Durch ein schwer erkämpftes 10:7 bei den Denver Broncos lösten die Patriots im Schneetreiben ihr Ticket, später folgten ihnen die Seattle Seahawks durch ein 31:27 über die Los Angeles Rams.
Brady freut sich mit Ex-Teamkollgen
"Ich freue mich riesig für Mike Vrabel, meinen ehemaligen Teamkollegen", so Brady. An der Seite des neuen Headcoachs, erst seit dieser Saison im Amt, hatte der frühere Quarterback drei seiner sechs Titel mit den Patriots geholt. "Er ging nach New England, und niemand wusste so recht, wie es dort laufen würde", sagte Brady über den einstigen Linebacker. Es lief nahezu perfekt.
"Drake Maye, diese Defense. Ein höllisch gutes Super-Bowl-Duell", prophezeit der Größte aller Zeiten (G.O.A.T.), der 2021 mit den Tampa Bay Buccaneers ein siebtes Mal im Big Game triumphiert hatte. An die Seahawks hat Brady übrigens gute Erinnerungen, 2015 schenkten sie den Patriots schließlich mehr oder weniger die Vince Lombardi Trophy.
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