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Das historische Re-Match zwischen den Seahawks und den Patriots

kicker

Für die New England Patriots ist es nach dem 10:7-Schneechaos-Sieg bei den Denver Broncos bereits die zwölfte Super-Bowl-Teilnahme - NFL-Rekord.

Das Ziel nun: Sie wollen ihren siebten Titel gewinnen (alle sechs zuvor mit Trainerlegende Bill Belichick und Quarterback-Ikone Tom Brady), mehr als jedes andere Team in der Geschichte.

Die Seattle Seahawks stehen derweil nach der 31:27-Achterbahnfahrt gegen die Los Angeles Rams zum vierten Mal im Endspiel und suchen ihren zweiten Super-Bowl-Titel nach dem 43:8 gegen die Denver Broncos Anfang 2014. Diese Neuauflage des Duells von 2015 weckt Erinnerungen an ein Spiel, das bis heute in der NFL-Geschichte nachhallt.

Vom Schnee in Denver zum Showdown in Kalifornien

In der laufenden Saison setzten sich die Patriots mit einer starken Defensive und einem jungen Drake Maye an der Spitze durch. Nach dem jetzigen 10:7 im AFC Championship Game sicherten sie sich den Platz im Super Bowl. Die Seahawks erkämpften sich ihr Ticket im NFC-Finale vor allem auch durch Quarterback Sam Darnold, der mit 346 Yards und drei Touchdowns brillierte.

Darnold sagte über den Weg seiner Mannschaft: "Das spielt für mich keine Rolle. Ich komme jeden einzelnen Tag mit diesen Jungs zur Arbeit. Diese Jungs in der Kabine, darum geht es für mich, Mann. Wir haben hart gearbeitet seit April in den OTAs, im Training Camp - einen Tag nach dem anderen - und wir sind hier. Wir haben es geschafft."

Die Erinnerung an den Super Bowl XLIX

Der letzte Super-Bowl-Auftritt der beiden Franchises gegeneinander ist legendär. Am 1. Februar 2015 holten die Patriots mit Legende Brady einen Zehn-Punkte-Rückstand auf und gewannen 28:24, nachdem Malcolm Butler in der Schlussphase einen Pass an der 1-Yard-Linie abgefangen hatte - ein Spielzug, der bis heute diskutiert wird.

Die Seahawks-Fans erinnern sich besonders an die kontroverse Entscheidung. Warum? Weil der damalige Head Coach Pete Carroll eben einen Pass angesagt hatte und eben nicht - wie von den meisten gewünscht - den Ball an den starken Running Back Marshawn Lynch übergab, als die Chance auf den Touchdown greifbar war. Dieses "Was wäre, wenn …?" prägt bis heute die Geschichte dieses Duells und wird nun in einem neuen Kontext erzählt.

Status quo: Junge Stars und alte Helden

Die aktuelle Patriots-Mannschaft unterscheidet sich stark von der 2015er-Formation. Quarterback Maye, gerade einmal 23 Jahre alt, führt sein Team an und wurde in dieser Saison zum MVP-Finalisten gewählt - er wird der zweitjüngste Quarterback sein, der in einem Super Bowl startet.

Auf der anderen Seite steht Hawks-Trainer Mike Macdonald, ein junger Head Coach mit frischem Ansatz, der sein Team als Außenseiter aus der NFC West ins Finale geführt hat - und das schon in seinem zweiten Jahr. "Es geht immer um uns und das, was wir tun. Jetzt gehen wir in den Super Bowl", sagte er über das Selbstverständnis seiner Mannschaft.

Ein Rematch mit neuem Gesicht

Während das Personal, die Trainer und die Spielstile sich verändert haben, bleibt ein Gefühl: Das Duell zwischen Patriots und Seahawks besitzt eine besondere Aura. Für viele Fans ist es mehr als nur ein Spiel, es ist eine Gelegenheit zur Revanche, eine Chance für Seattle, ein Kapitel neu zu schreiben - und für New England, den historischen Erfolg weiter auszubauen.

Ob dieses Rematch an die Spannung und Dramatik von 2015 herankommt, wird man sehen. Fest steht: Die Geschichte der Pats-Seahawks-Rivalität erhält ein spannendes, neues Kapitel.

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