Die aufwühlenden Woche des Jarrett Stidham endeten in einer bitteren Niederlage. Vor einer Woche war für den 29-jährigen Quarterback klar, dass er seine Denver Broncos im Championship Game der NFC anführen wird. Schließlich hatte sich Superstar Bo Nix im Krimi gegen die Buffalo Bills den Knöchel gebrochen. Plötzlich stand Stidham im Mittelpunkt, spielte erstmals in seiner Karriere ein Playoffspiel, dann direkt das letzte vor dem Super Bowl - und verlor mit den Broncos eine umkämpfte Schneeschlacht mit 7:10.
Es war wahrlich kein schönes Spiel, das den Fans im bitterkalten Empower Field at Mile High in Denver auf über 1.600 Metern Höhe geboten wurde. Das zur zweiten Halbzeit einsetzende Schneegestöber schränkte die Sicht enorm ein, an ein geordnetes Passspiel war kaum zu denken, der Boden wurde seifig. Und so taten sich beide Offensivreihen schwer, nennenswerte Akzente zu setzen, was sich leicht am Endergebnis herauslesen lässt.
Stidham legte unter diesen erschwerten Bedingungen keinen schwachen Auftritt hin, mit nur 17 angekommenen Pässen bei 31 Würfen für 133 Yards Raumgewinn reicht es in einem Championship Game aber in der Regel nicht, um in den Super Bowl einzuziehen. Auf der anderen Seite waren die Patriots um Drake Maye nicht viel besser, machten aber die entscheidenden Fehler weniger und kämpften sich schließlich ins größtmögliche Spiel im US-Sport.
Trotz der Niederlage und der widrigen Umstände konnte Stidham seinen Auftritt im großen Rampenlicht sichtlich genießen. "Es hat Spaß gemacht, wieder mit den Jungs auf dem Feld zu stehen. Momente wie diese sind der Grund, warum man Football spielt, warum man als Kind mit diesem Sport anfängt und all die langen Stunden investiert. Dafür machen wir das alles. Ich habe mich riesig über die Chance gefreut, aber es tut einfach weh, dass wir am Ende gescheitert sind", sagte der Quarterback im Anschluss an die Niederlage.
Stidham darf sich mit zwei kuriosen Rekorden trösten: Er ist der erste Quarterback in der Geschichte der Liga, der seinen ersten Pass einer Saison im Championship Game warf. Und er ist der erste Quarterback seit Roger Staubach 1972, der sein erstes Starting Game der Saison im Championship Game bestreitet. Sein einziger Saisoneinsatz zuvor war in Week 8, als er mit vier Snaps beim klaren Sieg gegen die Dallas Cowboys die Uhr runterlaufen lassen durfte.
Die Aufgabe gegen die Patriots war nun ungleich schwerer. "Ich fand, er hat unter schwierigen Bedingungen hart gekämpft", bewertete Headcoach Sean Payton die Leistung seines Play Callers.
Weitergehend bewertete er die Leistung seines Teams kritisch: "Wir werden uns das Spiel anschauen, und ich weiß, dass ich dabei auch sehr kritisch mit mir selbst sein werde. Es gab viele Dinge, die wir besser hätten machen müssen. Wir haben Läufe nicht zu Ende gebracht, wieder einige Pässe fallen lassen, das war die ganze Saison über ein Problem. Und wenn wir Momentum hatten, haben wir es nicht genutzt und zu wenig daraus gemacht."
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