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AC und Inter Mailand planen offenbar NBA-Europe-Einstieg

kicker

In Italien nimmt das NBA-Europe-Projekt weiter Form an. Wie La Gazzetta dello Sport berichtet, stehen die beiden Giganten im Fußball, AC und Inter Mailand, in intensiven Gesprächen mit der NBA über eine mögliche Beteiligung an einer Franchise mit Sitz in Mailand. Eine Entscheidung soll demnach innerhalb der nächsten zwei Monate fallen.

Die US-Liga plant, ihre Europa-Expansion im Herbst 2027 zu starten. Während die AC Mailand über den US-Investmentfonds RedBird Capital kontrolliert wird, steht Inter im Besitz von Oaktree Capital, dessen Hauptsitz in Los Angeles liegt. NBA-Commissioner Adam Silver soll bereits mehrfach mit RedBird-Gründer Gerry Cardinale über ein gemeinsames Projekt gesprochen haben.

Silver war erst kürzlich Gast bei einer Generalversammlung von RedBird Capital in New York, an der auch Milan-Präsident Paolo Scaroni, CEO Giorgio Furlani und Berater Zlatan Ibrahimovic teilnahmen.

Zukunft von Olimpia Milano bleibt offen

Auch die Zukunft von Olimpia Milano, dem italienischen Traditionsklub, bleibt dabei offen. Die Gazzetta schreibt, dass sowohl die Armani-Gruppe als auch der Verein selbst "eine zentrale Rolle" in möglichen Verhandlungen spielen dürften. Unklar ist, ob eine NBA-Europe-Franchise eine Alternative oder eine Erweiterung von Olimpia wäre.

Hohe Einstiegskosten und prominente Mitbewerber

Die finanziellen Hürden sind gewaltig: Der Einstieg in die Liga soll zwischen 250 und 500 Millionen Euro kosten. Neben Mailand gelten Real Madrid, Barcelona, Paris Saint-Germain, Bayern München, Manchester City und Fenerbahce als nahezu sichere Kandidaten für den geplanten Start.

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