Wie EuroHoops meldet, könnte der baldige Rückzug von ASVEL aus der EuroLeague nicht nur gewünscht, sondern auch unumgänglich sein. Denn: Scheinbar erfüllt das Team aus Lyon nicht mehr die Bedingungen, um weiterhin eine A-Lizenz, also ein dauerhaftes Spielrecht für die EuroLeague, zu behalten.
Demnach haben die Franzosen in dieser Spielzeit nicht die nötigen Mittel aufgebracht, um den Kader zu finanzieren. Laut den neuen Regularien der Liga müssen Teams mindestens 5,85 Millionen Euro oder 30 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes der A-Lizenz-Inhaber für das Personal aufwenden.
Zuletzt wurden allerdings die offiziellen Kennzahlen der verschiedenen französischen Klubs veröffentlicht und dort wurden für ASVEL nur 4,55 Millionen Euro angegeben. Laut den Regularien müsste ASVEL bestraft werden, eine andere Möglichkeit wäre ein Rauswurf oder aber der Rückzug eines Angebots für eine neue A-Lizenz ab 2027. Gemäß EuroHoops war die Zukunft von ASVEL beim letzten Treffen der Shareholder bereits ein Thema.
ASVEL schielt gen NBA
Somit erscheint ein baldiges Aus der Franzosen als wahrscheinlich, Klub-Boss Tony Parker flirtete in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder mit kommenden NBA-Projekt in Europa. Es gilt als wahrscheinlich, dass ASVEL bald einen ähnlichen Weg wie Alba Berlin einschlagen wird, die sich im Sommer aus der EuroLeague zurückzogen und dafür in der von der FIBA organisierten Basketball Champions League antraten.
Gleichzeitig kündigte Parker zuletzt auch an, dass er bald in der NBA coachen wolle. Es wird spekuliert, dass der Hall of Famer den Klub bzw. große Anteile davon, verkaufen wolle. ASVEL spielt seit 2019 durchgehend in der EuroLeague, erreichte jedoch noch nie die Playoffs. Im Vorjahr wurden die Franzosen 15. und feierten mit 13 Erfolgen so viele Siege wie noch nie in einer Spielzeit.
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