Bei der Pressekonferenz erklärte Ataman, dass sein 15-jähriger Sohn die gesamte Vorbereitung absolviert habe. "Natürlich ist er nicht offiziell Coach, weil er erst 15 Jahre alt ist. Aber er hat mit uns die Vorbereitung gemacht, Scouting betrieben und hilft den Spielern. Wir können sagen, dass er ein freiwilliger Assistant Coach ist", sagte der Trainer. Mit einem Schmunzeln fügte er hinzu, man werde sehen, "ob er nach dem Turnier abgeworben wird".
Neben dieser persönlichen Note hob Ataman vor allem die Teamchemie hervor. Stars wie Alperen Sengün und Cedi Osman hätten den Mix aus NBA- und EuroLeague-Spielern schnell zusammenfinden lassen. "Wir hatten genug Zeit, einen Monat Vorbereitung. Die Chemie passt, wir hatten keine Schwierigkeiten. Wenn man Spieler wie in diesem Kader hat, wird vieles einfacher", so Ataman. Zum Auftaktspiel gegen Gastgeber Lettland erklärte er: "Wichtig ist, unter die ersten drei in der Gruppe zu kommen."
"Wir sind bereit": Osman glaubt an Türkei trotz starker Konkurrenz
Osman bestätigte das Selbstvertrauen im Team. "Ich denke, das ist eines der besten Turniere überhaupt, jedes Team ist mit dem besten Kader hier. Wir haben fast eineinhalb Monate hart gearbeitet, alle sind bereit und fokussiert. Wir glauben, dass wir ein starkes Team haben und für diesen Moment gebaut wurden." Mit Blick auf die Gruppe mit Lettland, Serbien, Tschechien, Estland und Portugal sprach er von einer der schwierigsten Konstellationen, betonte aber: "Am Ende sind wir hier, um jedes Spiel zu gewinnen."
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