Im Gespräch mit RG erklärte Payne: "Seine Schnelligkeit beim ersten Schritt und seine Explosivität sind so hoch wie nie zuvor, wenn nicht sogar besser. Viele Spieler gleichen im Alter durch Erfahrung verlorene Athletik aus. Doch Steph hat diesen Schrittverlust nicht, im Gegenteil: Er ist körperlich auf einem Peak und gleichzeitig schneller in seinen Entscheidungen."
Besonders gearbeitet wurde im Sommer an Currys Verarbeitungsgeschwindigkeit und Entscheidungsfindung. Payne betont, dass man bewusst Muster im Training vermieden habe: "Alles ist eine Reaktion. Auch beim Wurf setzen wir auf reaktives Shooting. Das ist für die meisten Spieler extrem schwer, aber Steph macht es mühelos." So soll der Guard noch unberechenbarer werden und auch in Drucksituationen die richtigen Entscheidungen treffen.
Bilder aus der Offseason hatten bereits für Aufsehen gesorgt: Curry wirkte muskulöser denn je. Payne bestätigte, dass der viermalige Champion nicht nur stärker, sondern vor allem topfit und verletzungsfrei in die Saison geht. Mit 24,5 Punkten, 6 Assists und knapp 40 Prozent Dreierquote war Curry in der vergangenen Spielzeit einer der besten Guards der Liga.
Warriors hoffen auf Curry-Effekt
Für die Warriors, die sich zuletzt unter anderem mit Al Horford, Gary Payton II und De’Anthony Melton verstärkt haben, könnte Currys Fitness ein entscheidender Faktor werden. Denn auch wenn er während der Saison 38 Jahre alt wird, zählt er nach wie vor zu den gefährlichsten Spielern im gesamten Ligabetrieb.
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