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Bayern retten sich ins Finale: Warum "genau solche Spiele für die Play-offs helfen"

kicker

Ausscheiden für Jansson "verdammt frustrierend"

Es war ein dramatisches Play-off-Duell, das in die Verlängerung ging und für das Überraschungsteam der Saison aus Heidelberg fast noch ein weiteres Spiel erzwungen hätte. Doch trotz der bitteren Niederlage in einem spannenden Duell gegen den Favoriten aus München, zeigte sich Chefcoach Danny Jansson stolz auf seine Truppe: "In dieser Position als Außenseiter, in der wir uns befanden, hatte wohl jeder von uns einen kleinen Gedanken im Kopf, dass es theoretisch möglich sein könnte, dass Bayern München heute gewinnt. Aber wie es dann tatsächlich passiert ist, war verdammt frustrierend. Wir haben wieder einmal Charakter gezeigt und den Grund, warum wir es so weit geschafft haben. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass wir am Ende die Chance hatten, ein Spiel fünf zu erzwingen."

Für Jansson war es eine Bestätigung des Kampfgeistes seiner Mannschaft, die in der gesamten Serie alles gegeben hatte, aber am Ende gegen die erfahrenen Bayern den Kürzeren zog. Umso bitterer: Nach Overtime.

Herbert lobt die Heidelberger Leistung

"Wir waren auswärts mit 17 zurück, aber wir sind zusammengeblieben, wir sind nicht panisch geworden. Ein großes Lob an Heidelberg, sie haben in den ersten 15 Minuten unglaublich gespielt. Sie sind immer wieder in die Zone gekommen und haben Dreier getroffen. Unsere Execution war schrecklich und wir sind vor die Wand gelaufen", erklärte Bayern-Coach Gordon Herbert nach der Partie. Zum Ende des ersten Viertels stand es 28:14 für Heidelberg!

"Doch in den letzten fünf Minuten vor der Pause konnten wir die Lücke etwas schließen. In der zweiten Hälfte hatten wir im vierten Viertel eine gute Führung, die Verlängerung war nicht mehr nötig. Doch ihnen sind einige Plays gelungen. Nochmal muss man dann unsere Jungs loben, sie sind wieder entschlossen aufs Feld gegangen und haben es in der Overtime endgültig geholt. Das Energielevel, das unser Team heute erreicht hat, war gigantisch."

Napier: "Wir wollten resilient bleiben"

Shabazz Napier, einer der Topscorer der Münchner mit 19 Punkten, gab zu: "Wir wussten, dass es heute ein hartes Spiel wird, kein Team wollte verlieren. Heidelberg hat es uns über die gesamte Serie schwer gemacht, sie haben großartige Spieler. Am Ende hatten sie ein paar Runs und dann diesen wichtigen Wurf von Ersek. Das war ein Big-Time-Play! So etwas kann passieren. Wir wollten resilient bleiben, und wir hatten noch fünf Minuten Zeit, um das Spiel zu gewinnen."

Napier hob besonders die starke Leistung der Heidelberger hervor, die während der gesamten Serie immer wieder in der Lage waren, die Bayern herauszufordern. "Heidelberg hat eine starke Saison gespielt, mit massiver Unterstützung ihrer Fans. Sie haben einen richtig guten Job gemacht und genau solche Spiele helfen uns auch für die Play-offs", so Napier weiter.

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