29 Punkte (9/15 FG, 11/16 FT), sechs Rebounds, zwei Assists und vier Steals - Giannis Antetokounmpo war im Viertelfinale gegen Litauen erneut der alles überragende Spieler. Für Kostas Papanikolaou ist die Sache eindeutig: "Giannis ist der beste Spieler der Welt. Hands down für mich. Er ist dominant, aber gleichzeitig so demütig. Er weiß, wann er sprechen muss, wie er das Spiel liest und wie er die Mannschaft führt. Das macht ihn besonders."
Auch Head Coach Vassilis Spanoulis hob die Entwicklung seines Stars hervor: "Giannis ist heute der vokalste, den ich je gesehen habe. Er ist immer fokussiert, will sich und die Mannschaft verbessern. Er ist ein großer Leader, sehr demütig - aber sobald er auf dem Feld steht, will er alle zerstören. Und zwar nicht allein, sondern mit seinen Mitspielern."
"Noch nichts gewonnen": Giannis warnt, Spanoulis kritisiert Schiris
Direkt nach der Schlusssirene versammelte Antetokounmpo das Team im Kreis: "Wir haben noch nichts gewonnen, noch nichts erreicht. Es wartet ein weiteres Spiel", so Giannis. Veteran Kostas Sloukas zeigte sich dabei ebenso euphorisch und feuerte seine Mitspieler lautstark an.
Trainer Spanoulis richtete seinen Blick jedoch wieder auf die Schiedsrichter. Zwar durfte Antetokounmpo 16 Mal an die Linie, dennoch sei das zu wenig: "Er wird oft unsportlich gefoult, wenn zwei, drei Spieler auf ihn einbrechen. Er sollte eigentlich vier bis sechs Freiwürfe mehr pro Spiel erhalten." Zum Vergleich: Während Giannis im Schnitt neun Freiwürfe zieht (63,8 %), kommt Luka Doncic in diesem Turnier auf 13,8.
Mit nun 29,8 Punkten und 9,0 Rebounds im Schnitt führt Antetokounmpo Griechenland ins Halbfinale gegen die Türkei - und sorgt dafür, dass die Euphorie in Griechenland und Riga gleichermaßen wächst.
"Niemand kann Doncic aufhalten" - doch so könnte es klappen
Ultras in der NBA? Wembanyama und Spurs starten Fan-Projekt