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Betrug um Nowitzki-Vertrag? Cuban dementiert jahrelange Gerüchte

kicker

Zu Gast im Podcast "Pablo Torre Finds Out" thematisierte Cuban maßgeblich die Betrugsvorwürfe gegen die Los Angeles Clippers und Kawhi Leonard. Im Zuge seiner Investigativrecherche erhebt Torre schwere Vorwürfe gegen die Franchise, ihren Starspieler mit einem dubiosen Werbedeal zusätzliches Geld zugeschoben und damit die Gehaltsobergrenze umgangen zu haben.

Was über den möglichen Kawhi-Betrug bisher bekannt ist

Ähnliche Vorwürfe hatte es vor rund elf Jahren auch gegen Mark Cuban selbst gegeben. 2014 stattete der damalige Mehranteilseigner der Dallas Mavericks seinen Starspieler Dirk Nowitzki mit einem überraschend teamfreundlichen Vertrag über drei Jahre und 25 Millionen Dollar aus. Der Gedanke: Cubans Medienunternehmen habe im Gegenzug deutlich zu viel für die Rechte am Dokumentarfilm "Der perfekte Wurf" bezahlt.

Nowitzki wollte wie Duncan bezahlt werden

"Er wollte wie Tim Duncan bezahlt werden", erklärte Cuban nun. Der Center der San Antonio Spurs hatte zwei Jahre zuvor ein Jahresgehalt von zehn Millionen Dollar akzeptiert und damit der Franchise ebenfalls mehr Gehaltsspielraum als zunächst angenommen verschafft.

"Ich erinnere mich noch sehr gut an dieses Gespräch", so Cuban weiter. "Ich meinte zu Dirk, die Gehaltsobergrenze ist in dieser Saison unverändert geblieben." Deshalb schlug er ihm vor, einen reduzierten Vertrag anzunehmen. Sobald der Salary Cap angehoben würde, bekäme Nowitzki einen besser dotierten Vertrag. Dies habe der Deutsche sofort akzeptiert.

Zwei Jahre später wurde die Obergrenze dann tatsächlich angehoben und Cuban stattete Nowitzki mit einem Arbeitspapier über ein Jahr und 25 Millionen Dollar aus.

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