Es dauerte fast 90 Minuten, bis sich Doncic nach Spielende zu seiner Pressekonferenz blicken ließ, zuvor musste der Slowene noch an der Innenseite seines rechten Beins behandelt werden. "Vermutlich ist es nichts", mutmaßte der 26-Jährige.
"Ich habe nur kleinere Schmerzen gespürt, weil ich mir etwas die Hüfte verdreht habe. Deswegen habe ich da etwas gespürt, aber wahrscheinlich ist es nicht weiter tragisch." Zuvor war es mal wieder eine klassische Doncic-Vorstellung. 41 Minuten spulte der Spielmacher ab und war mit 43 Punkten, zwölf Rebounds und neun Assists nicht von den Warriors zu stoppen, diese setzten sich dennoch mit 119:109 durch.
Dazu wirkte der Slowene nicht mehr wie eine Fahnenstange in der Verteidigung, seine Bewegungen sahen deutlich flüssiger als noch in der Vorsaison aus. Wenig überraschend, zog Doncic doch im Sommer ein straffes Fitnessprogramm durch, um besser in Form zu kommen.
"Ich finde, dass ich besser geworden bin. Ich versuche, mich mehr zu beteiligen und mehr mit meinen Mitspielern zu sprechen. Ich habe heute 41 Minuten gespielt, das gefällt mir."
Doncic glänzt in der Zone
Größeren Einfluss nahm Doncic natürlich im Angriff. Dort wären 50 Punkte drin gewesen, hätte der Guard besser aus der Distanz getroffen (2/10). Das sollte nicht beunruhigen. Viel wichtiger war, dass Doncic in die Zone kam. Er nahm 17 Würfe im Zweierbereich, 15 davon waren drin. In der Zone selbst vergab der Slowene sogar nur einen einzigen Versuch (13/14 FG).
Dass ohne LeBron James (Rücken) schwerer werden würde, war klar. Die Warriors nutzten ein starkes drittes Viertel, um sich abzusetzen und den Sieg zu entführen. Aus Lakers-Sicht machte es zumindest Hoffnung, wie gut Doncic aussah. Und selbst ohne den 40-Jährigen wirkten die Kalifornier nicht chancenlos. In der Nacht auf Samstag sind die Lakers wieder im Einsatz, dann kommen die Minnesota Timberwolves nach Los Angeles.
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