Shai Gilgeous-Alexander hat seine MVP-Form einmal mehr unter Beweis gestellt und die Thunder in San Francisco zum 13. Sieg in Folge geführt. Der Guard legte 38 Punkte auf, traf einen wichtigen Dreier in der Crunchtime und brachte Oklahoma City damit endgültig auf die Siegerstraße. Unterstützung bekam er von Jalen Williams mit 22 Punkten und sechs Assists sowie Chet Holmgren, der mit einem Dreier von oben die Führung in der Schlussphase zurückeroberte und insgesamt 21 Zähler und acht Rebounds verbuchte.
Golden State stemmte sich trotz der Ausfälle lange gegen die Niederlage. Seth Curry feierte ein gelungenes Debüt und kam von der Bank auf 14 Punkte, während Brandin Podziemski und Pat Spencer jeweils 17 Zähler beisteuerten und insbesondere im dritten Viertel für einen Run sorgten, der die Warriors noch einmal gefährlich nahe heranbrachte. Jimmy Butler musste zur Pause mit Knieproblemen raus, nachdem er bereits angeschlagen ins Spiel gegangen war. Am Ende reichte der Aufwand nicht, um die Effizienz und Ruhe der Thunder-Offense um Gilgeous-Alexander in den entscheidenden Minuten zu brechen.
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Celtics halten Knicks-Run stand
Boston setzte sich in einer Neuauflage der letztjährigen Ost-Halbfinalserie durch - und Jaylen Brown war der dominierende Mann. Mit 42 Punkten und einem entscheidenden Fastbreak-Dunk in der Schlussphase führte er die Celtics zu einem 123:117-Erfolg. Die Gastgeber drehten das Spiel nach einem frühen 17:4-Rückstand, angeführt von Browns starken zweiten und dritten Vierteln. Derrick White (22 PTS, 5 AST) brachte in der Crunchtime weitere wichtige Akzente ein, während Jordan Walsh mit Energie von der Bank überzeugte.
New York machte das Spiel dennoch spannend. Mikal Bridges lief im vierten Viertel heiß und traf insgesamt acht Dreier, 17 seiner 35 Punkte erzielte er im Schlussabschnitt. Karl-Anthony Towns steuerte 29 Zähler bei, und ein 12:0-Run brachte die Knicks wieder auf 102:99 heran. Doch Boston konterte nach einer Auszeit sofort - ein Minott-Dreier und zwei Walsh-Putbacks entschieden das Duell endgültig.
Edwards erzwingt Overtime - Wolves gewinnen Offensivfeuerwerk
Anthony Edwards war mal wieder der überragende Mann des Abends. Mit 44 Punkten, davon 34 nach der Pause, riss er Minnesota zu einem 149:142-OT-Erfolg in New Orleans. Der Guard brachte das Spiel mit einem starken Drive 2,3 Sekunden vor Ende in die Verlängerung und traf in der zweiten Halbzeit fünf Dreier. Julius Randle übernahm in der Overtime mit acht Punkten, Rudy Gobert dominierte mit 26 Zählern und 13 Rebounds.
Die Pelicans zeigten trotz erneut großer Personalprobleme viel Kampfgeist. Trey Murphy III führte sie mit 33 Punkten an, Saddiq Bey kam auf 22, und die Rookies Derik Queen sowie Jeremiah Fears legten jeweils 21 Punkte auf. New Orleans hatte zwischenzeitlich einen 15:0-Run und eine zweistellige Führung, ging aber in den Schlussminuten der regulären Spielzeit leer aus.
Barnes führt die Spurs zum Sieg gegen Memphis
San Antonio fand ohne Victor Wembanyama weiter Lösungen und wurde für seine Offensive belohnt. Harrison Barnes traf seine ersten drei Dreier, kam insgesamt auf 31 Punkte und war entscheidend beim 126:119-Sieg über die Grizzlies. De’Aaron Fox legte 29 Punkte nach, davon 11 im vierten Viertel, während Dylan Harper 15 Zähler beisteuerte. Die Spurs drehten das Spiel mit einem starken Finish und stehen nun bei neun Siegen in elf Heimspielen.
Memphis überzeugte trotz Niederlage vor allem in der Zone. Zach Edey dominierte mit 19 Punkten, 15 Rebounds und Wucht im Low-Post. Cam Spencer (21) und Jaylen Wells (20) sorgten für zusätzliche Firepower. Die Grizzlies, weiter ohne Ja Morant, hielten lange mit, konnten den Spurs-Run im Schlussabschnitt aber nicht mehr stoppen.
Barnes bringt Toronto gegen Portland über die Linie
Scottie Barnes zeigte eine vielseitige Leistung und führte Toronto mit 28 Punkten (7 Rebounds und 7 Assists) zum 121:118-Sieg. Die Raptors drehten das Spiel im zweiten Viertel, als ein Quickley-Dreier einen 16:3-Lauf einleitete. Quickley selbst kam auf 23 Punkte und acht Assists, während Brandon Ingram im Schlussabschnitt wichtige Aktionen setzte und Toronto mit einem Dunk sowie zwei Freiwürfen in der Crunchtime absicherte.
Portland hielt dennoch beeindruckend dagegen. Deni Avdija verpasste mit 25 Punkten, 14 Assists und acht Rebounds ein Triple-Double nur knapp. Toumani Camara (21 Punkte) und Shaedon Sharpe (23) sorgten für konstanten Druck. Die Blazers kämpften sich spät heran, doch die Raptors behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven.
Maxey entscheidet das Duell gegen Washington im dritten Viertel
Philadelphia feierte einen souveränen 121:102-Sieg - und Tyrese Maxey war einmal mehr der Motor. Der Guard erzielte 20 seiner 35 Punkte im dritten Viertel und stellte damit die Weichen früh auf Erfolg. Maxey traf 13 seiner 26 Würfe, legte sechs Assists und vier Steals auf und wurde im vierten Viertel nicht mehr gebraucht. Andre Drummond sicherte die Zone mit einem Double-Double.
Washington hatte offensiv zwar viele Beiträge - sieben Spieler punkteten zweistellig -, konnte aber die Runs der 76ers nicht beantworten. Tristan Vukcevic führte das Team mit 16 Punkten an, Bagley, Champagnie und der junge Will Riley legten jeweils 13 nach. Ein 7:0-Start in die zweite Hälfte brachte die Wizards kurz heran, doch Philadelphia antwortete sofort mit einem 11:2-Lauf und verwaltete den Vorsprung souverän.
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