Mit Jonathan Kumingas offiziellem Trade-Wunsch geraten die Golden State Warriors erneut unter Druck. Inmitten der angespannten Situation sorgt nun ein Bericht von The Athletic für zusätzliche Brisanz: Head Coach Steve Kerr bevorzugte im Draft 2021 offenbar Franz Wagner gegenüber Kuminga. "Teamquellen bestätigten, dass einige in der Organisation, darunter Kerr, Franz Wagner wollten."
Der deutsche Forward war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits an Position acht von den Orlando Magic ausgewählt worden. Golden State zog anschließend Kuminga an sieben.
Kerr bricht Schweigen zur Kuminga-Saga: "Schwierige Situation für alle"
Die Entscheidung für Kuminga
Die Warriors entschieden sich damals bewusst für Jonathan Kuminga, um dem Kader mehr Athletik und langfristiges Star-Potenzial zu geben. Kuminga galt als zentrales Element einer möglichen Post-Curry-Zukunft, gemeinsam mit James Wiseman.
Fünf Jahre später wirkt diese Wette zumindest ambivalent. Kuminga fand in der Saison 2025/26 kaum noch eine Rolle, kam nur in 18 der ersten 44 Spiele zum Einsatz und verschwand zuletzt komplett aus der Rotation. Sein Trade-Wunsch folgte unmittelbar, nachdem seine Trade-Restriction ausgelaufen war.
Franz Wagners Entwicklung verschärft den Vergleich
Während Kuminga in Golden State stagniert, hat sich Franz Wagner in Orlando zu einem verlässlichen Two-Way-Spieler entwickelt. Der deutsche Welt- und Europameister überzeugt durch Athletik, Spielverständnis, Entscheidungsfindung und defensive Variabilität. Also genau mit den Qualitäten, die im Warriors-System traditionell gefragt sind.
Die NBA in Berlin: Nur Nebendarsteller bei der Wagner-Show
"Dinge passieren, wenn wir gegen OKC verlieren": Wemby reagiert mit Glatze
Nach Luka-Vorfall: Schröder reagiert auf Drei-Spiele-Sperre