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Bringt Ex-BBL-Coach Iisalo die Wende? Wie Memphis wieder angreifen will

kicker

Die vergangene Saison verlief für die Grizzlies wie eine Achterbahnfahrt. Nach einem starken Start mit einer der besten Offensiven der Liga geriet das Team gegen Ende der Spielzeit ins Straucheln, verlor 10 der letzten 16 Partien und rutschte noch auf Platz 8 im Westen ab. Das Aus in Runde eins gegen den späteren Champion aus Oklahoma City war folgerichtig, und hatte Konsequenzen. Head Coach Taylor Jenkins musste nach mehreren Jahren erfolgreicher Arbeit gehen, ehe Tuomas Iisalo übernahm. Trotz allem blieb klar: Das Grundgerüst mit Morant und Jackson Jr. ist stark genug, um Memphis wieder in die Playoffs zu führen.

Memphis Grizzlies: Was in der Offseason passiert ist

Die Grizzlies überraschten mit einem radikalen, aber überlegten Schritt: Desmond Bane, jahrelang dritter Eckpfeiler des Teams, wurde nach Orlando getradet. Im Gegenzug erhielt Memphis nicht nur mehrere Erstrundenpicks, sondern auch Kentavious Caldwell-Pope. Ein zweifacher Champion (Lakers und Nuggets), der Erfahrung, Defense und Leadership bringt. Dazu kamen Ty Jerome als kreativer Sixth Man sowie Jock Landale für die Tiefe im Frontcourt.

Mit Cedric Coward wählte Memphis im Draft an Position 11 einen spannenden Flügel mit großem Potenzial. Der 22-Jährige gilt als starker Verteidiger mit Spielintelligenz und gutem Wurf, also genau das Profil, das die Grizzlies nach Banes Abgang brauchen. Außerdem wurde Santi Aldama langfristig gebunden und Jaren Jackson Jr. mit einem 5-Jahres-Vertrag über 205 Millionen Dollar ausgestattet.

Ein Risiko bleibt der Start: Jackson Jr. (Fußgelenk), Zach Edey (Sprunggelenk) und Brandon Clarke (Knie) fallen zum Saisonbeginn aus. Ersatzmann Landale sowie die jungen Spieler PJ Hall und Olivier Maxence-Prosper müssen früh Verantwortung übernehmen.

Memphis Grizzlies: Die Ausrichtung der Franchise

Der Umbruch ist kein Reset, sondern ein Reload mit Weitsicht. Mit Morant und Jackson Jr. als fixe Säulen will Memphis wieder schneller, variabler und defensiv aggressiver auftreten, aber unter Iisalo mit mehr Struktur. Sein Stil aus Bonn und Paris steht für Tempo, klare Rollenverteilung und Teamorientierung.

Caldwell-Pope soll dabei Stabilität in die Perimeter-Defense bringen, Jerome als sekundärer Ballhandler für Entlastung sorgen. Gleichzeitig gilt die Hoffnung dem neuen Flügel Coward, der mit Athletik und Energie genau in die DNA der Grizzlies passt. Auf lange Sicht könnte er die Rolle eines vielseitigen Two-Way-Forwards einnehmen.

Memphis Grizzlies: Chancen und Risiken

Die Rückkehr von Ja Morant bleibt der entscheidende Faktor. Wenn einer der spektakulärsten Spieler der Liga gesund und fokussiert bleibt, hat Memphis offensiv das Potenzial für ein Top-10-Team. Doch ohne Bane fehlt ein verlässlicher zweiter Scorer. Hier müssen Jackson Jr., Aldama oder Neuzugang Jerome mehr Verantwortung übernehmen.

Ein Risiko bleibt die dünne Frontcourt-Tiefe: Fällt Jackson Jr. länger aus, fehlt die defensive Präsenz. Auch die Integration der neuen Flügel wird Zeit brauchen. Dafür spricht die Flexibilität im Kader, die Memphis in der zweiten Saisonhälfte deutlich gefährlicher machen könnte.

Memphis Grizzlies: Die Prognose

Memphis hat sich strategisch neu aufgestellt und könnte mittelfristig profitieren, auch wenn kurzfristig Rückschläge möglich sind. Morant und Jackson Jr. bilden weiterhin eines der dynamischsten Duos im Westen. Mit der Erfahrung von Caldwell-Pope, der Entwicklung von Aldama und der Energie junger Spieler ist das Fundament für einen Platz in die obere Tabellenhälfte gelegt. Die Play-Ins oder der untere Playoff-Bereich erscheint realistisch, sofern die Schlüsselspieler fit bleiben.

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