Ataman hatte schon im vergangenen Jahr die Diskussion befeuert, als er die Selbstbezeichnung von NBA-Titelträgern als "World Champions" infrage stellte. Bei einer Pressekonferenz während der EuroBasket erneuerte er seine Haltung: "Wenn du Weltmeister sein willst, musst du den EuroLeague-Champion schlagen. Vielleicht auch den australischen Champion."
Die Oklahoma City Thunder gewannen in diesem Sommer erstmals den NBA-Titel. Nach Atamans Logik müssten sie also Fenerbahce Beko Istanbul - und eventuell auch die Illawarra Hawks aus Australien - besiegen, um sich Weltmeister nennen zu dürfen.
Alex Caruso zeigte sich gegenüber der Idee offen. In seiner Instagram-Story schrieb der Guard kurz und knapp: "Lol, lasst uns die Spiele spielen."
Ursprung der Diskussion: "World Champion of what?"
Ihren Ursprung nahm die Diskussion bereits im Sommer 2023, als US-Sprinter Noah Lyles bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest die NBA öffentlich kritisierte. Nachdem er seinen dritten WM-Titel über 200 Meter gewonnen hatte, sagte Lyles: "Was mich am meisten schmerzt, ist, dass ich die NBA Finals sehe und sie 'World Champion' auf dem Kopf haben. Weltmeister von was? Von den Vereinigten Staaten?" Seine Aussage löste eine breite Debatte aus, bei der sich zahlreiche NBA-Spieler gegen Lyles stellten - und legte den Grundstein für die bis heute andauernde Diskussion um den "World Champion"-Titel im Basketball.
Kuminga vor Abbruch der Vertragsgespräche mit den Warriors
Vereinssuche kompliziert: Simmons zieht wohl Karriereende in Betracht
MVP-Ranking der EuroBasket 2025 - Wer führt nach der Gruppenphase?