Nach dem umkämpften 101:107 gegen die Oklahoma City Thunder zeigte sich Doug Christie selbstkritisch. Der Kings-Coach sah vor allem in der Schlussphase entscheidende Schwächen: "Wir sollten wahrscheinlich 4:0 stehen, aber wir sind noch nicht bereit dafür", erklärte er. Fehler bei den Rebounds, vergebene Freiwürfe und defensive Unkonzentriertheit kosteten Sacramento den Sieg.
Christie betonte, dass es nun vor allem um Grundlagenarbeit gehe: "Freiwürfe, Defensivrebounds, Energie, das sind die Dinge, die Spiele entscheiden." Seine Entscheidung, verschiedene Zonenverteidigungen einzusetzen, erklärte der Coach: "Die Spieler in dieser Liga sind zu gut. Wenn du eine Formation zwei-, dreimal zeigst, haben sie sie durchschaut. Deshalb müssen wir flexibel bleiben."
NBA-Roundup zu den Spielen der letzten Nacht
Westbrook überzeugt bei Starting-Five-Debüt
Russell Westbrook stand erstmals in dieser Saison in der Starting Five und zeigte eine starke Leistung mit 16 Punkten und 9 Rebounds. Christie lobte vor allem dessen Vorbildrolle: "Seine Aggressivität und Kommunikation sind entscheidend. Die jungen Spieler müssen sehen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen."
Trotz eines zwischenzeitlichen 13-Punkte-Vorsprungs nach einem 11:0-Lauf im dritten Viertel konnte Sacramento vor allem Shai Gilgeous-Alexander (31 Punkte) nicht stoppen. Lu Dort und Alex Caruso sorgten im Schlussviertel mit wichtigen Dreiern für die Wende.
Zach LaVine (23 Punkte), DeMar DeRozan (19) und Domantas Sabonis (10 Punkte, 18 Rebounds) zeigten solide Einzelleistungen, doch die Kings bleiben mit einer Bilanz von 1:3 hinter den Erwartungen. Als nächstes wartet mit den Chicago Bulls die nächste Bewährungsprobe.
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Thunder trotzen allen Ausfällen - ist das schon wieder ein Meisterteam?