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Das große EM-Power-Ranking: Knappes Rennen an der Spitze, dahinter alles offen

kicker

Platz 24: Zypern

Der Star: Darrel Willis (Taipeh Taishin Mars)

Die Insulaner sind nur dabei, weil sie Gastgeber sind, ansonsten besitzen sich nicht das Niveau, um auch nur annähernd mitzuhalten. Bei ihren einzigen Testspielen verloren sie mit 40 Zählern gegen Israel und mit 57:122 gegen Serbien. Uff

Platz 23: Großbritannien

Der Star: Gabe Olaseni (Mersin BK)

Die Briten gewannen zumindest ihr letztes Vorbereitungsspiel gegen Estland, dennoch speist die Mannschaft sich aus Spielern aus der eigenen Liga sowie kleineren europäischen Ligen. Aus deutscher Sicht ist Gabe Olaseni ein Name, er spielte vor einigen Jahren in Bamberg und ist nun in der Türkei aktiv.

Platz 22: Island

Der Star: Martin Hermannsson (Alba Berlin)

Dass die kleine Insel wieder mit dabei ist, ist Erfolg genug. Hermannsson ist zumindest ein Spielmacher auf EuroLeague-Level, dazu gibt es ein paar gute Schützen. Dennoch ist der Großteil des Kader in der heimischen Liga beschäftigt. Es riecht nach fünf Niederlagen.

Platz 21: Belgien

Der Star: Ismael Bako (Paris Basketball)

Die beiden NBA-Spieler Toumani Camara und Ajay Mitchell fehlen, das ist ein herber Schlag für die roten Teufel. Center Ismael Bako hat EuroLeague-Erfahrung, mit Andy Van Vliet (Rostock) ist auch ein BBL-Spieler mit dabei. Belgien wird mit Island um den letzten Platz in Gruppe D spielen.

Platz 20: Schweden

Der Star: Pelle Larsson (Miami Heat)

Die Skandivanier können unangenehm zu bespielen sein, das erfuhr auch Deutschland in der Qualifikation. Mit Pelle Larsson bekommen die Schweden auch noch NBA-Power, der Guard der Heat dürfte zusammen mit Melvin Pantzar für das Scoring zuständig sein. In der deutschen Gruppe wird das aber nicht für das Weiterkommen reichen.

Platz 19: Estland

Die Esten machten zuletzt durch ihren sehr schnellen Spielstil aufmerksam, bei dem knackigen Spielplan könnte den Balten aber schnell der Saft ausgehen. Mit Maik Kotsar, Artur Konuntsuk oder Henri Drell haben die Esten auch ein paar Gesichter im Kader, die man aus der BBL kennt.

Platz 18: Portugal

Der Star: Neemias Queta (Boston Celtics)

Zum erst vierten Mal ist Portugal für eine EM qualifiziert, in der Vorbereitung wurde unter anderem Spanien geschlagen. Einige Akteure verdienen in Spanien ihr Geld, dazu kommt NBA-Center Queta. Womöglich können die Iberer hier und da ungemütlich sein, viel mehr ist nicht drin.

Platz 17: Tschechien

Der Star: Vit Krejci (Atlanta Hawks)

Kein Tomas Satoransky und auch kein Jan Vesely. Tschechiens Star-Spieler der vergangenen Jahre fehlen, nun gehört das Team endgültig Krejci. Die Tschechen befinden sich im Umbruch, es handelt sich um ein sehr junges Team, welches bei dieser EuroBasket die ersten Erfahrungen sammeln soll.

Platz 16: Bosnien & Herzegovina

Der Star: Jusuf Nurkic

Bei den Bosniern läuft es nicht. Erst meckerte der Coach über die Fitness von Star-Center Nurkic, dann musste Dzanan Musa absagen. Keine optimalen Voraussetzungen für das kleine Land, die solche Ausfälle nicht wegstecken können. Kurz vor dem Turnier verletzte sich auch noch US-Guard Xavier Castaneda, der nun vom 36-jährigen John Roberson ersetzt wird.

Platz 15: Polen

Der Star: Mateusz Ponitka (Bahcesehir)

Jeremy Sochan musste verletzungsbedingt absagen, dafür ist Monaco-Guard Jordan Loyd einsatzbereit. Es ist mal wieder ein sehr erfahrener Kader, aber in der Spitze fehlt es an Qualität. Es sollte zumindest helfen, dass die Polen eine Gruppe ausrichten, so scheint ein Weiterkommen möglich.

Platz 14: Montenegro

Der Star: Nikola Vucevic (Chiacgo Bulls)

Vucevic ist wieder mit dabei, der langjährige US-Guard Kendrick Perry dagegen nicht mehr. Dem kleinen Balkan-Land fehlen ein paar Spieler, dazu wird sich zeigen, ob Kyle Allman (Türk Telekom) ein anständiger Perry-Ersatz auf der Eins ist. Für das Achtelfinale sollte es zumindest reichen.

Platz 13: Georgien

Der Star: Tornike Shengelia (FC Barcelona)

Im Frontcourt ist mit Shengelia, Goga Bitadze und Sandro Mamukelashvili jede Menge Qualität vorhanden, um die Bigs herum wird es aber schnell dünn. Die Hoffnungen ruhen auf Bayern-Guard Kamar Baldwin, der aber eine nur mäßige Saison in Spanien und der EuroLeague für Baskonia absolvierte. Vermutlich wird es mit Bosnien um das letzte Ticket fürs Achtelfinale in der Hammergruppe C gehen.

Platz 12: Israel

Der Star: Deni Avdija (Portland Trail Blazers)

Die Absage von Ben Saraf schmerzt, doch mit Avdija ist der Star mit an Bord. Zahlreiche Rollenspieler haben EL-Erfahrung, überhaupt ist dieses Team sehr erfahren. Die K.o.-Phase sollte machbar sein, danach könnte es aber schwer werden.

Platz 11: Finnland

Der Star: Lauri Markkanen (Utah Jazz)

Schon bei der WM erwarteten viele den finnischen Durchbruch, der blieb aber aus. Diesmal befindet sich Markkanen aber in Topform und spielte eine brillante Vorbereitung. Mit Heimvorteil im Rücken könnte es eine gute Ausgangsposition in der Gruppe geben. Die Finnen werden wieder schnell spielen, viel von draußen werfen und auf Markkanen hoffen.

Platz 10: Slowenien

Der Star: Luka Doncic (Los Angeles Lakers)

In Doncic we trust? Die Vorbereitung der Slowenen war alles andere als optimal, nur ein Spiel wurde gewonnen. Dazu kam die Unruhe rund um Zoran Dragic und die von Mailand nicht freigegebene Vlatko Cancar und Josh Nebo. Klar, Doncic kann Spiele im Alleingang entscheiden, ansonsten fehlt im Kader aber die Qualität. Rollenspieler der vergangenen Jahre wie Edo Muric oder Klemen Prepelic sind auch etwas in die Jahre gekommen.

Platz 9: Spanien

Der Star: Santi Aldama (Memphis Grizzlies)

Kaum eine Nation kommt so verletzungsgebeutelt wie die Spanier daher. Die letzten Spieler der goldenen Generation (Llull, Rodriguez) sind Geschichte, das Team gehört nun den Hernangomez-Brüdern und dem einzigen NBA-Spieler Aldama, der aber verletzungsbedingt kaum trainieren konnte. Sie alle sind im Frontcourt beheimatet, während es im Aufbau sehr hakt. Das ist auch der Grund, warum der amtierende Europameister diesmal nicht zum erweiterten Favoritenkreis zählt.

Platz 8: Italien

Der Star: Simone Fontecchio (Miami Heat)

Italien erreichte zuletzt bei EM und WM das Viertelfinale, das erscheint wieder möglich. Für Danilo Gallinari ist es der letzte Tanz, Go-to-Guy wird aber Ex-Alba-Spieler Fontecchio sein. Apropos Alba: Auch die Ex-Spieler Matteo Spagnolo und Gabriele Procida werden wichtige Faktoren sein, mit Darius Thompson bürgerte die Squadra Azzurra zudem einen Spielmacher ein. Shooting ist da, sodass Italien an einem guten Tag jedes Team in Nöte bringen kann.

Platz 7: Türkei

Der Star: Alperen Sengün (Houston Rockets)

Beim Supercup hielt die Türkei gut mit Deutschland mit, dazu wurde auch Litauen geschlagen. Die Türken werden eine gute Rolle spielen, erst recht wenn Sengün weiter so dominiert wie in der Vorbereitung. Eine Medaille ist drin, wenn auch der Backcourt liefert. Die Blicke richten sich hier auf Shane Larkin, der den Vorzug vor Tarik Biberovic für den Ausländerspot erhielt. Kann der ehemalige EuroLeague-MVP noch einmal die Uhr zurückdrehen?

Platz 6: Lettland

Der Star: Kristaps Porzingis (Atlanta Hawks)

Wie unangenehm Lettland sein kann, erfuhren die Deutschen im WM-Viertelfinale, als Davis Bertans den Wurf für das Halbfinale knapp verpasste. Vor heimischer Kulisse sind die Letten ein Dark Horse für eine Medaille, diesmal ist auch Superstar Porzingis mit dabei. Die Letten werden wieder viel ballern und haben einen qualitativ hochwertigen Frontcourt. Allerdings: Der Ausfall von Flügelspieler Rodions Kurucs schmerzt.

Platz 5: Litauen

Der Star: Jonas Valanciuas (Denver Nuggets)

Der Fit zwischen Valanciunas und Domantas Sabonis war immer etwas schwierig, diesmal fehlt der Kings-Star. Bedeutet dies Addition durch Subtraktion? Die Testspiele machen Mut, Neu-Bayer Rokas Jokubaitis hält die Zügel in der Hand und zeigte sich in guter Frühform. Mit ein wenig Glück ist erstmals seit zehn Jahren wieder eine Medaille drin.

Platz 4: Griechenland

Der Star: Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks)

Giannis ist da, Coach Vassilis Spanoulis steht weiter an der Seitenlinie und im Vergleich zu Olympia ist auch Spielmacher Kostas Sloukas wieder mit an Bord. Die Frage wird sein, wie viel Shooting die Hellenen wirklich haben, doch mit einem sehr spritzig wirkenden Antetokounmpo ist mit den Griechen in diesem Jahr wieder zu rechnen.

Platz 3: Frankreich

Der Star: Guerschon Yabusele (New York Knicks), Player to watch: Bilal Coulibaly (Washington Wizards)

Ein komplettes Center-Quartett fehlt, dafür ist Frankreich mit neuem Coach jung und hungrig. Talente wie Zaccharie Risacher, Bilal Coulibaly oder Alex Sarr werden sich empfehlen wollen. Die Franzosen werden mit ihrer Athletik viel rennen, schnell spielen und Spaß machen. Für den ganz großen Coup wird das womöglich nicht reichen, doch eine Medaille ist durchaus drin.

Platz 2: Deutschland

Der Star: Franz Wagner (Orlando Magic)

Das DBB-Team reist in nahezu identischer Besetzung wie beim WM-Sieg 2023 zur EuroBasket, Franz Wagner hat sogar noch mal einen deutlichen Sprung gemacht. Fragezeichen bleiben jedoch bezüglich der Gesundheit von Daniel Theis und dem neuen System von Coach Mumbru, das noch Eingewöhnungszeit bracht. Wenn das jedoch alles passt, kann Deutschland auch den Top-Favoriten schlagen.

Platz 1: Serbien

Der Star: Nikola Jokic (Denver Nuggets), Player to watch:

WM-Vize ohne Jokic, Olympia-Dritter nach einem Spektakel gegen die USA. Serbien hat sich über Jahre unter Trainerfuchs Svetislav Pesic eingespielt und kann mit Jokic auf den womöglich besten Spieler der Welt zurückgreifen. Dazu kommt ein sehr erfahrener Kader mit NBA- und EuroLeague-Spielern, die alle wichtige Rollen einnehmen. Sorgen macht nur Spielmacher Vasilije Micic, der in der Vorbereitung nicht spielen konnte. Aber auch ohne den Ex-EL-MVP ist Serbien der klare Favorit.

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