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Das größte Fragezeichen der NBA: Sind die Sixers noch ein Titelanwärter?

kicker

Philadelphia 76ers: Was wurde in der Offseason gemacht?

Im Sommer gab es viele Spekulationen, ob der lang herbeigeführte "Process" nun am Ende wäre. War man 2024 noch als Mitfavorit auf den Titel in die Saison gegangen, gewann Philadelphia letztlich nur überaus enttäuschende 24 Saisonspiele. Die beiden Stars Joel Embiid und Paul George waren nahezu dauerverletzt - kamen nur auf 60 Spiele zusammen!

Gedankenspiele einen Neuanfang zu wagen, legte General Manager Daryl Morrey aber wieder schnell ad acta. Zu gering wäre schließlich auch der aktuelle Gegenwert für die beiden Starspieler gewesen. Stattdessen setzte man auf Kontinuität. Andre Drummond und Kelly Oubre Jr. zogen ihre Spieleroptionen, Kyle Lowry und Eric Gordon kehrten mit neuen Verträgen zurück. Mit Quentin Grimes konnte man sich nicht auf einen neuen langfristigen Vertrag einigen, stattdessen geht er mit seinem Qualifying Offer in die neue Saison.

Ein gutes hatte die schwache Vorsaison dann aber doch. Im Draft erhielt man den dritten Pick, welchen die 76ers für den heißbegehrten Guard VJ Edgecombe nutzten.

Philadelphia 76ers: Überblick Zu-/Abgänge

Zugänge: Trendon Watford (FA), VJ Edgecombe (Draft/3), Johni Broome (Draft/35)Abgänge: Jared Butler (Suns), Ricky Council IV (waived), Lonnie Walker IV (Maccabi), Guerschon Yabusele (Knicks)Verlängerungen/Rückkehrer: Andre Drummond (PO), Kelly Oubre Jr. (PO), Kyle Lowry, Eric Gordon, Justin Edwards, Quentin Grimes (QO)

Philadelphia 76ers: Alle Spieler, Verträge und Gehälter

Ausrichtung der Franchise

Im Sommer entschied man sich dazu dem "Process" weiter zu vertrauen. Auf dem Papier verfügen die Sixers weiterhin über einen überragenden Kader, der durchaus das Potenzial für einen Playoff-Run besitzt.

Gesundheit bleibt allerdings die Variable: Paul George (Arthroskopie im Sommer) startet gedrosselt, Jared McCain (Meniskus im Dezember 2024, dazu Daumenverletzung Ende September) peilt die Rückkehr im Frühherbst an, Embiid arbeitet sich nach Knie-OP noch in Richtung Vollbelastung.

Wo liegen die Schwächen?

Die größte Unbekannte bleibt die Verfügbarkeit der Stars. Bleiben Embiid und George gesund und finden nach ihren langen Ausfallzeiten zurück in den Rhythmus, würde sich das positiv auf beide Enden des Spiels auswirken. Die Konsequenz wären zwanghaft kleinere Guard-Lineups, die zwar Tempo und Playmaking erhöhen, dafür aber Größe und Physis kosten. Rebounds und Ringschutz lasten dann stärker auf den wenigen Big Men.

Prognose

Ein tieferer Kader, gesundete Stars? Mit Verfügbarkeit seiner Schlüsselspieler besitzt Philly Top-4-Potenzial im Osten. Ohne diese droht hingegen erneut die Achterbahnfahrt zwischen 6 und 12. Fraglich ist zugleich, in welcher Verfassung Embiid nach langer Verletzung auf das Parkett wird zurückkehren können. Gleiches gilt auch für George. Dass beide auf 70 Spiele kommen ist unwahrscheinlich, realistischer dagegen ein Szenario um die 40-50 Partien.

Prognose: 45 Siege und Platz 7 in der Eastern Conference

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