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"Das ist geil": Schröder über die neue Erwartungshaltung in Deutschland

kicker

"Früher haben wir uns gefreut, wenn wir mit der Nationalmannschaft Sechster oder Siebter geworden sind", erinnerte sich Schröder bei der offiziellen Pressekonferenz vor dem Start der EM. "Das galt für die Jugend und die A-Nationalmannschaft. Jetzt aber will jeder in der Kabine etwas Großes erreichen."

Nach dem Spiel gegen Spanien hatte der Kapitän noch einmal gesagt, dass er mit diesem Team Gold holen wolle, das Minimalziel sei eine weitere Medaille nach Bronze 2022 bei der vergangenen EM sowie dem Weltmeistertitel ein Jahr später. "Wie wir Basketball gepusht haben, ist hervorragend und das ist geil für den Basketball und den Sport."

Gleichzeitig mahnte Schröder auch, dass man für diese Ziele voll fokussiert sein müsse. "Wir müssen es bringen, jeden Tag", so die Forderung. Allerdings macht sich Schröder keine Sorgen, dass die Mannschaft das nicht tun wird. "Das Mindset hat sich geändert. Jeder versucht hier Medaillen, vor allem Gold, zu gewinnen und das finde ich gut."

Schröder: Unverständnis wegen frühen Tip-Off-Zeiten

Los geht es gegen Montenegro um 15.30 Uhr deutscher Zeit. Auffällig: Am amtierender Weltmeister spielen die Deutschen nur einmal das letzte Spiel des Tages - zum Abschluss gegen Gastgeber Finnland, was bei der deutschen Mannschaft nur bedingt für Begeisterung sorgt.

"Ich mag frühe Spiele nicht", gab Schröder unverblümt zu und Johannes Thiemann fügte an: "Natürlich hätten wir lieber in der Primetime gespielt, aber wir werden deswegen keine Ausreden suchen (…) Die Vorbereitung läuft anders, aber das gilt auch für den Gegner."

Schröder sieht darin noch Extra-Motivation. "Als Weltmeister hätte man schon bessere Zeiten bekommen können, aber für uns ist das ein Ansporn, um zu zeigen, wie gut die deutsche Nationalmannschaft ist."

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