Franz Wagner, der in den beiden Testspielen gegen Slowenien mit 18 und 17 Punkten überzeugte, hat sich schnell mit der Spielidee des neuen Bundestrainers angefreundet. "Er will natürlich extrem schnell spielen, extrem aggressiv, auch in der Verteidigung. Immer, wenn man nicht genau weiß wohin, dann sagt er: Nimm lieber den aggressiveren Weg. Ich glaube, das ist ein neuer Trend im Basketball und ich glaube, es taugt auch mehr den Spielern", so Wagner beim Medientraining am Mittwoch.
Der 23-Jährige sieht darin auch für sich persönlich klare Vorteile: "Ich komme über Aggressivität ins Spiel. Ich spiele sehr, sehr gerne schnell, und ich glaube, in der Transition habe ich viele Vorteile in meiner Größe."
Starker Gegner mit NBA-Power
Die Türkei geht mit großen Ambitionen in den Super Cup und die anstehende EuroBasket. Alperen Sengün von den Houston Rockets zählt zu den besten Centern Europas, Shane Larkin gilt als einer der gefährlichsten Guards der EuroLeague. Auch Cedi Osman, Furkan Korkmaz und Ömer Yurtseven bringen reichlich internationale Erfahrung mit.
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Wagner weiß, worauf es ankommt
"Die Türkei ist ein supergutes Team. Aber ich glaube, in diesen Spielen ist es auch wichtig, dass man sich vor allem mit sich selber befasst. So viel verändern werden wir sowieso nicht, sondern uns ein bisschen an das Pace und den Gegner gewöhnen", so der Forward der Orlando Magic im Hinblick auf die Partie im Münchner SAP Garden am Freitag.
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