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Der FC Bayern leidet: Basketball-Bundesliga startet wieder mit 18 Clubs

kicker

Doch vor allem für das Topteam Bayern München ist die Rückkehr zu 18 Mannschaften nicht nur positiv, bedeutet es doch zwei weitere Spiele im eh schon vollen Terminkalender des Titelverteidigers. Heute (20.00 Uhr/Dyn) eröffnen die Bayern gegen Jena die 60. Saison in der BBL.

"Wir spielen eine - das muss man sich schon mal vorstellen - 20er Euroleague und jetzt wieder eine 18er Bundesliga. Wenn viele Spieler in der Nationalmannschaft abgestellt sind, ist es eine unmenschliche Belastung, die man diesen Athleten abverlangt", sagte Bayerns Geschäftsführer Adrian Sarmiento in einer dpa-Umfrage. "So wie es jetzt ist, ist es glaube ich kein langfristiger Weg. Es wird einen Weg geben müssen, der das alles besser unter einen Hut bringt."

Der Rest der Liga sieht die Rückkehr zu 18 Vereinen dagegen nahezu ausschließlich positiv. "Dass die BBL wieder 18 Clubs hat, ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig. Die Liga lebt auch davon, einen spannenden Abstiegskampf zu haben. Letztes Jahr fiel dieser aufgrund nur eines absteigenden Teams quasi weg", sagte Alex Vogel, Sportlicher Leiter der MLP Academics Heidelberg.

18 Clubs, 18 Chancen

In der vergangenen Saison hatten lediglich 17 Clubs in der BBL gespielt, weil nur die Frankfurt Skyliners die Bedingungen für einen Aufstieg erfüllt hatten. Da die BG Göttingen früh als einziger Absteiger feststand, gab es im Tabellenkeller keine Spannung.

Für Braunschweigs Geschäftsführer Nils Mittmann kann die Rückkehr zu 18 Teams auch dabei helfen, den Hype nach dem EM-Titel zu nutzen. "Erfolg basiert auf gewachsenen Strukturen, intensiver Nachwuchsförderung und Vielfalt in der Breite. Mehr Clubs bedeuten mehr Chancen, Talente zu entwickeln, Fans zu begeistern und regionale Strahlkraft zu erzeugen", sagte Mittmann.

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