Für UConn-Center Eric Reibe wurde der Abend zur emotionalen Achterbahnfahrt. Der Freshman überzeugte offensiv mit 15 Punkten, dazu vier Rebounds und zwei Blocks in 28 Minuten, traf große Würfe in wichtigen Phasen und glich das Spiel im Schlussabschnitt sogar per Dreier aus. Die entscheidende Chance ließ er jedoch liegen: Acht Sekunden vor dem Ende verpasste er den möglichen Ausgleich am Ring und vergab anschließend beide Freiwürfe - ein bitteres Ende nach einer ansonsten beeindruckenden Leistung. Am Ende setzte sich Arizona mit 71:67 durch.
Auf der anderen Seite stand Sebastian Kharchenkov, der bei Arizona zwar nicht im Mittelpunkt stand, aber als verlässlicher Rotationsspieler wichtige Minuten bekam. Der Guard steuerte acht Punkte und zwei Rebounds in 30 Minuten bei und half dabei, Arizonas physisches Auftreten und die klare Rebound-Dominanz (+20) über 40 Minuten konstant zu halten. Kharchenkov blieb in der entscheidenden Phase cool, während Mitspieler Motiejus Krivas und Koa Peat die großen Plays lieferten. Aus deutscher Sicht gab es zudem ein drittes Ausrufezeichen: Der Berliner Dwayne Koromo brachte von der Bank in 12 Minuten wichtige Impulse für UConn
Das Spiel selbst war ein Top-5-Duell auf höchstem Niveau: Arizona kontrollierte lange das Geschehen, UConn kämpfte sich mehrfach zurück und übernahm drei Minuten vor Schluss sogar wieder die Führung. Doch die Wildcats antworteten mit starken Defensivsequenzen, hielten UConn in der Crunchtime von einfachen Abschlüssen fern und entschieden das Spiel an der Freiwurflinie.